9. Klässler der Realschule Regen nehmen am Girls’Day/Boys’Day der Technischen Hochschule Deggendorf teil

Die kürzlich begonnene Kooperation zwischen der Realschule Regen und der Technischen Hochschule Deggendorf im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wirkt sich erstmalig in einem Projekt aus: Die 9. Klässler(innen) der Realschule Regen nahmen am 28.04.2022 am Girls’Day/Boys’Day der THD teil. Dieser Tag dient dazu, dass Mädchen und Jungen in Berufe hineinschnuppern, die nach dem Schulabschluss traditionell eher vom anderen Geschlecht gewählt werden. Ziel ist es also, eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees zu fördern.

Im Rahmen des Girls’Day öffneten die technischen und ingenieurswissenschaftlichen Fakultäten der THD ihre Türen, damit junge Frauen die Möglichkeit erhalten, den Bereich MINT anhand spannender Mitmach-Experimente und interessante Versuche zu erleben. Nach der Begrüßung aller Teilnehmer im Hörsaal und einem Vortrag von Prof. Dr. Helena Liebelt (Leitung IT-Zentrum der THD) wurden die 9. Klässlerinnen der Regener Realschule zunächst in drei Gruppen eingeteilt, die sich unterschiedlichen Schwerpunkten widmeten.

Die erste Gruppe versuchte sich am Brückenbauen aus Papier und der Programmierung eines Kunstwerks, die zweite Gruppe programmierte LEGO Spike Roboter inklusive deren Sensoren und die dritte Gruppe war den „Daten auf der Spur“ und versuchte sich zudem an der Baustein-gestützten Programmierung mithilfe des „App Inventors“.

Parallel zum Girls’Day fand an der Fakultät für Gesundheitswesen der THD der Boys’Day statt. Nach einer kurzen Vorlesung zum Thema „Gesundheit und Pflege“ wurden die 9. Klässler der Regener Realschule in fünf Gruppen eingeteilt und durften nacheinander verschiedene Stationen zu den Themen Physiotherapie, Pflege, Inklusion, medizinische Untersuchungen (z. B. EKG und Ultraschall) und Management im Gesundheits-, Sozial- und Rettungswesen kennenlernen.

Am Ende des ereignisreichen Tages wurden allen Schülern die Teilnahme-Zertifikate überreicht. Das umfangreiche Programm mit den verschiedenen Workshops und die zahlreichen Eindrücke für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen waren für die Realschule Regen ein gelungener Start mit ihrem neuen Partner, der Technischen Hochschule Deggendorf.
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Der MINT-Bereich (Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wird von immer mehr Schulen in den Mittelpunkt von Entwicklungszielen für die Zukunft gerückt. Gründe dafür sind in der zunehmenden Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelten zu sehen, auf die Lernende an den Bildungseinrichtungen adäquat vorbereitet werden müssen. Dazu ist es wichtig, über die Fächergrenzen hinweg zu denken und Schülerinnen und Schüler einen problemlösenden, kreativen Zugang zu Phänomenen aus diesem Bereich anzubieten. Dies verlangt jedoch nach neuen Ideen und profundem wissenschaftlichen Impulsen. Die Staatliche Realschule Regen kooperiert daher zukünftig mit der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), um das Ziel der MINT-Förderung weiter voranzubringen.

Neben Dipl.-Chemikerin Andrea Stelzl auf Seite der THD fungieren Alexandra Frank und Sebastian Keller seitens der Realschule Regen als Ansprechpartner dieser Kooperation. Realschuldirektor Alexander Reimer verspricht sich daraus einen Zugewinn vor allem für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig an der Schule.

Durch die Kooperation mit der THD soll zukünftig die Ausbildung und Entwicklung von Schülerinnen und Schülern noch umfassender gestaltet und unterstützt werden. Geplant sind gemeinsame Aktionen wie ein regelmäßiger Austausch zwischen THD und Schule, Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, Lehrerfortbildungen sowie auch fachspezifische Projekte und Initiativen. Bei Letzterem kommen Studierende der Ingenieurwissenschaften an die Regener Realschule und ermöglichen den Schülerinnen und Schülern mithilfe von Experimenten im Bereich Bionik (Biologie und Technik) Phänomene des Alltags zu erklären. Dabei werden Fragen wie z. B. „Wie schafft es ein Gecko die Wände hochzulaufen“ oder „Warum perlt an der Lotusblume alles ab“, unter die Lupe genommen.

Zukünftig wird eine regelmäßige Teilnahme am Girls’Day der THD angestrebt. Dort können die Mädchen dann in verschiedenen Workshops „MINT zum Anfassen“ erleben. Neben praktischen Arbeiten wie Brücken bauen aus Papier oder Laborversuchen im Baubereich können die Mädchen auch mit einer Virtual-Reality-Brille in die technische Seite eintauchen. Ein großes Anliegen sowohl der Schule als auch der THD ist es den Mädchen die Scheu vor technischen Berufen zu nehmen und sie im Bereich MINT zu motivieren und ihr Selbstbewusstsein („Ich kann Technik“) gezielt zu fördern. Des Weiteren erhalten künftig die Schülerinnen und Schüler der Realschule Regen die Möglichkeit, an Ferienseminaren der THD teilzunehmen, in denen verschiedene Workshops, wie 3D-Druck oder Gestaltung einer ersten eigenen App, angeboten werden.

Neben vielen Aktivitäten und Workshops für die Schüler kommen aber auch die Lehrkräfte nicht zu kurz. Den Regener Lehrkräften stehen Fortbildungen in verschiedenen Bereichen offen. Lego Education, Leichtbau, Nanotechnologie und Bionik sind nur eine kleine Auswahl, in welchen Bereichen sich die Lehrkräfte mit Hilfe der Kooperation fortbilden können.

Die MINT-Aktivitäten mit Kindern, Jugendlichen und Schulen werden an der THD zentral vom MINT-Team unter der Leitung von Andrea Stelzl koordiniert. Zusätzlich profitiert die Schule vom dort angesiedelten Netzwerk der MINT-Region Niederbayern.

Zum Auftakt der Zusammenarbeit fand ein persönliches Treffen mit dem Hochschulpräsidenten Prof. Dr. rer. nat. Peter Sperber und Andrea Stelzl als Leiterin des MINT-Team Niederbayerns und mit Realschuldirektor Alexander Reimer sowie den beiden MINT-Beauftragten der Realschule Regen statt. Neben der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags wurden den Realschulvertretern verschiedene Projekte vorgestellt. Eine Campusführung rundete den Nachmittag ab. Realschuldirektor Alexander Reimer ist davon überzeugt, dass die Kooperation mit der THD sowohl eine große Bereicherung für die Schule als auch ein wichtiger Schritt im Bereich „MINT – Zukunft schaffen“ ist.

Kooperationslabel

Ein Känguru ist ein Tier in Australien oder ein Wettbewerb in der Mathematik.

Die 6. Klassen nehmen heuer freiwillig an diesem Wettbewerb teil, der in vielen europäischen Ländern stattfindet. Mit seinen interessanten Aufgaben aus allen Bereichen der Mathematik lädt der Känguru – Wettbewerb die Schüler zum Knobeln, Tüfteln und Rechnen ein.

Dadurch soll Lust auf die oft trockene Mathematik gemacht und die mathematisch – naturwissenschaftliche Bildung an unserer Schule gestärkt werden.

Termin:     Donnerstag, 17. März 2022

Gegen Ende des Schuljahres sucht die Siegfried-von-Vegesack Realschule ihren Schulsieger im Bereich „Kopfmathematik“.

Bei diesem Wettbewerb treten alle Schüler der 5. Klassen gegeneinander an und messen sich in den verschiedenen Gebieten der Mathematik. Dabei ist nicht nur schnelles Kopfrechnen gefragt, sondern auch mathematisches Grundwissen und eine gute geometrische Vorstellungskraft.

Zur Förderung der experimentellen Fähigkeiten im Physikunterricht planten und fertigten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweigs einen Kraftmesser in Eigenarbeit an.

Ausgehend von ihrem Wissen aus dem Unterricht über den Aufbau und die Funktion eines Kraftmessers, recherchierten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts „Kraftmesser selber bauen“ Möglichkeiten zur optimalen Umsetzung und fertigten innerhalb von 14 Tagen einen voll funktionsfähigen Kraftmesser an.

Selbstständiges Handeln im Bereich der Naturwissenschaften fördert die strukturierte Planung und Durchführung von Vorhaben, Kreativität, Durchhaltevermögen, sowie Abstraktions- und Kritikfähigkeit. Das Fach Physik leistet somit nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Allgemeinbildung, sondern auch zur Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt im technischen Bereich.

 

Stolz präsentiert die Klasse 7 A ihre Kraftmesser

Stolz präsentiert die Klasse 7 A ihre Kraftmesser

Realschule Regen stärkt nach den Erfolgen im Lesebereich auch ihr Profil im MINT-Bereich

Erster MINT Adventskalender mit naturwissenschaftlichen Rätseln an der Realschule Regen war ein voller Erfolg

Nicht erst durch die Besuche an der Partnerschule in Finnland wird der Bereich der Informatik, Robotik, Technik, Naturwissenschaften und Mathematik an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule immer mehr zu einem weiteren Schwerpunkt der Schulentwicklung.

Hier stehen besonders das eigene Experimentieren und projektorientierte Arbeiten im Mittelpunkt. Ziel wird es in den kommenden Schuljahren sein, den Lernenden immer mehr Möglichkeiten anzubieten, wie sie auf möglichst vielfältige Art und Weise mathematisch-naturwissenschaftliche Problemstellungen von den Beginn der Planungen bis hin zu einem fertigen Produkt entwickeln, das das Problem dann zu einer Besserung führt. In Verbindung mit dem Fach Betriebswirtschaftslehre kann dann sogar eine Zusammenarbeit über Ausbildungszweiggrenzen hinweg initiiert werden.

Das setzt dann auch voraus, dass die Schule Lerngelegenheiten flexibler denkt und sich die Fächergrenzen zunehmend vermischen. Wenn zum Beispiel zur Fertigung eines Produkts Know-how aus dem Fachbereich des Werkens oder Textilen Gestaltens benötigt wird, sollen hier Brücken zur Expertise auch zu anderen Lehrkräften geschlagen werden.

Doch bis dahin gilt es vor allem die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für mögliche Problemstellungen zu wecken und zu erhalten. Deshalb haben die Lehrkräfte Alexandra Frank und Sebastian Keller einen MINT-Adventskalender gestaltet, bei dem es jeden Tag in der vorweihnachtlichen Zeit Rätsel in verschiedenen Schwierigkeiten zu lösen galt. Dabei wurden die Bereiche Biologie, Chemie, Informationstechnologie, Mathematik und Physik abgedeckt.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurden die Sieger in den Kategorien 5. bis 7. sowie 8. bis 10. Jahrgangsstufe gekürt. In den unteren Jahrgängen gewann die Klasse 7A. Platz 2 belegte die 5B, dicht gefolgt von der 6C. Ganz oben auf dem Siegerpodest der höheren Jahrgänge lieferten sich die Klassen 8D und 10A ein Kopf-an-Kopf-Rennen und teilten sich am Ende den 1. Platz mit nur einer falschen Antwort im gesamten Adventskalender. Silber holte sich die 10C.

Die Organisatoren und die Schulleitung freuten sich über die rege Beteiligung aller Klassen und bedanken sich an dieser Stelle ganz herzlich beim Elternbeirat, der die Preise für die Schülerinnen und Schüler der Siegerklassen stiftete.

Pünktlich zum 1.12 öffnet auch das erste Türchen des MINT Adventdkalenders der Realschulen Regen Herr Keller, Frau Kurpas und Frau Frank veranstalten in diesem Jahr zum ersten Mal einen Adventskalender im Bereich MINT. Jeden Tag finden die Klassen ein ihrer Jahrgangsstufe entsprechendes Rätsel aus dem naturwissenschaftlichen Bereich. Am Ende des Adventskalenders werden die besten Klassen mit Preisen belohnt. Es bleibt spannend, welche Klassen das Rennen machen.

Förderung des eigenständigen Forschens im Physikunterricht

Die Anschaffung von Experimentierkästen für den Physikunterricht war für die Physiklehrkräfte an der Siegfried-von-Vegesack Realschule in Regen im Jahr 2020 ein bedeutender Schritt. Nur ein Jahr später durften sich die Physikerinnen und Physiker ein weiteres Mal freuen, denn die Experimentierkästen der Mekruphy Serie wurden in zwei weiteren Bereichen erweitert. Experimente sind ein wichtiger Teil physikalischer Forschung. Diese dienen der Erkenntnisgewinnung, aber auch der Erkenntnissicherung. In Übungsphasen können die Schülerinnen und Schüler im Physikunterricht selbst praktische Erfahrungen sammeln und diese dann auf den Alltag übertragen. Neben den Themen Mechanik und Elektrizitätslehre können jetzt die Schülerinnen und Schüler auch die Bereiche Optik und Wärmelehre mithilfe von Schülerexperimenten besser kennenlernen. Insbesondere Versuche wie Reflexion, Brechung und Phänomene bei Konvex- und Konkavlinsen im Optikbereich, sowie Versuche aus der Wärmelehre, wie Wärmeübertragung und Wärmedämmung, motivieren die Jugendlichen, sich mit ihrem Alltagswissen auseinanderzusetzen.

Neben einfachen Versuchen können mit diesen neuen Übungskästen auch Messungen physikalischer Größen aufgenommen werden. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen der Physiker zur Erkenntnisgewinnung bzw. den Zusammenhang verschiedener Gesetzmäßigkeiten besser kennen. Jedes Schülerexperiment bringt zusätzlich Abwechslung in die Unterrichtsstunde und steigert die Motivation der Lernenden. Sehr erfreut und begeistert zeigten sich die Physiklehrerin und Physiklehrer der Realschule Regen, als ihnen zwei weitere Kästen von Mekruphy zu Demonstrationszwecken zu den Themengebieten Radioaktivität und Energie vom Förderkreis der Realschule Regen und der Sparkasse gesponsert wurden. An dieser Stelle möchten sich die Physiklehrkräfte und die Schulleitung besonders bei den beiden Sponsoren bedanken. Besonderem Dank gilt aber auch dem Landratsamt Regen für die großzügige Unterstützung zur Anschaffung der Experimentierkästen.

Besuch des Bayerwald Xperiums in Sankt Englmar

Die Klassen 7 a und 8 a des naturwissenschaftlichen Zweigs der Realschule Regen besuchten am 25.10.2021 mit den Lehrkräften Frau Kurpas, Herr Ederer und Herr Keller das „Bayerwald Xperium“ in Sankt Englmar, um Naturgesetze und -phänomene mit allen Sinnen kennen zu lernen. Der Tag begann zunächst mit einer Führung durch die Elemente Wasser und Luft. Anschließend wurde  eher allgemeine physikalische Konzepte, vor allem in den Bereichen Kraftwandlung, Hebelwirkung und Schwingungen, anschaulich erklärt. Schlussendlich durften die Schülerinnen und Schüler im Bereich der Sinne interessante visuelle und akustische Experimente durchführen und spannende Entdeckungen machen. Nach der Führung hatten die Jugendlichen Zeit zur freien Verfügung, die genutzt wurde, um die verschiedenen Teilbereiche der Physik genauer zu erkunden. Als Schüler konnte man in dieser Zeit viele Versuche selbst ausprobieren und sich den physikalischen Hintergrund anhand von Erklärtafeln erläutern lassen. Zusätzlich gab es eine Vielzahl an Knobelspielen aus naturwissenschaftlichen Bereichen, die mit System und Geschick gelöst werden wollten. Nach einem faszinierenden Vormittag des forschenden Lernens mit viel Spaß, Neugier und Eigeninitiative machten sich die Klassen wieder auf den Heimweg.