TfK –Verein und Rohde & Schwarz helfen mit Personal und Know how

Die Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen bietet als MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) – Schule seit mehreren Jahren Technikkurse zur Förderung dieses Bereichs an. Diese SET (Schüler entdecken Technik)  – Kurse werden vom Verein TfK (Technik für Kinder) ermöglicht, der Bausätze liefert und regionale Unternehmen mit ins Boot holt, die wiederum qualifizierte Tutoren zur Durchführung der Kurse an die Schulen abstellen. Mit seinen Kursen will der TfK-Verein Kinder und Jugendliche für Technik begeistern und so den technischen Nachwuchs fördern.

So konnte seit November vergangenen Jahres die mathematisch-technische Klasse 7A an einem Fortgeschrittenenkurs, der Vorkenntnisse voraussetzt, teilnehmen. An sechs Nachmittagen wurden unter fachkundiger Anleitung der Azubis Emilia Lobmeier, Martin Wenig und Korbinian Kroner der langjährigen Partnerfirma Rohde und Schwarz anspruchsvolle elektronische Bausätze gelötet. Dabei merkten die Schüler schnell, dass man dabei eine ruhige Hand braucht, und dass bereits ein kleines, falsch eingebautes Bauteil dazu führt, dass die Sirene stumm bleibt oder die LED am Ende nicht leuchtet.

Alle 20 Schüler der mathematisch, naturwissenschaftlich, technischen Wahlpflichtfächergruppe I konnten aber am Ende des Kurses einen Stimmenverzerrer, ein LED-Lauflicht, eine Alarmanlage fürs Kinderzimmer und einen Klatschschalter mit nachhause nehmen. Ganz eifrige und schnelle Schüler konnten vom Löten nicht genug bekommen und schafften sogar noch einen weiteren Bausatz.

Selbstverständlich durften die Schüler ihre technischen Wunderwerke sowie eine Urkunde mit nach Hause nehmen. Diese Erinnerungsstücke und die positiven Erfahrungen des Kurses bestärken sicherlich einige Schüler bei ihrer zukünftigen Ausbildungs- bzw. Berufswahl sich für die technische Branche und die lokal ansässigen Betriebe zu entscheiden. Zum Schluss bedankten sich die Kinder mit viel Applaus bei den Azubis der Firma Rohde und Schwarz aus Teisnach, die alles schülergerecht erklärten und jederzeit, trotz der hohen Teilnehmerzahl, mit Rat und Tat zur Stelle waren, wenn Hilfe benötigt wurde.

Im Rahmen eines Praktikums hatte ich die Möglichkeit, zehn Tage lang in Malta ein Schülerpraktikum zu absolvieren, und zwar im Rahmen des EU-weiten Projektes Erasmus+.

 

Malta, eine kleine Insel im Mittelmeer, ist nicht nur für ihre atemberaubende Landschaft bekannt, sondern auch für ihre wachsende Wirtschaft und ihre blühende Tourismusbranche. Mein Praktikum fand im Hotel The Xara Palace in der Nähe der Hauptstadt Valletta statt, wo ich Einblicke in die Arbeitswelt des Tourismussektors gewinnen konnte.

 

Das Hotel, in dem ich mein Praktikum absolvierte, war ein elegantes 5-Sterne Boutique-Hotel. Von Anfang an wurde ich herzlich von meinem Team empfangen und erhielt eine gründliche Einführung in meine Aufgaben. Ich wurde dem Front-Office-Team zugeteilt und arbeitete eng mit den Rezeptionisten zusammen, um Gäste zu empfangen, Reservierungen zu verwalten und Anfragen zu bearbeiten. Ich hatte auch die Gelegenheit, Einblicke in die Buchhaltung und Verwaltung des Hotels zu erhalten.

 

Mein Praktikum in Malta war eine äußerst lehrreiche Erfahrung. Ich konnte meine kommunikativen Fähigkeiten in Englisch deutlich verbessern, indem ich täglich mit internationalen Hotelgästen interagierte und ihnen bei ihren Anliegen half. Dieser direkte Kontakt mit Menschen aus der ganzen Welt hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auf die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche einzugehen und gleichzeitig professionell und freundlich zu bleiben.

 

Zusätzlich erhielt ich einen Einblick in die Buchhaltung des Hotels, indem ich bei der Erfassung von Einnahmen und Ausgaben sowie bei der Überprüfung von Rechnungen und Kontoauszügen half. Diese Erfahrung ermöglichte es mir, die Bedeutung einer präzisen Finanzverwaltung für den Erfolg eines Unternehmens zu erkennen. Auch bei der Preisgestaltungen für Zimmer, Restaurantleistungen oder Sonderangebote wurde ich eingebunden. Dabei lernte ich, wie verschiedene Faktoren in die Festlegung von Preisen einfließen.

 

Die Vielfalt der Gäste und die Dynamik des Arbeitsumfelds haben meine Fähigkeit zur Anpassung und Problemlösung gestärkt. Ich habe dabei Sachen gelernt, die auch nach Beendigung des Praktikums mir, in meiner zukünftigen beruflichen Laufbahn, von Nutzen sein werden.

 

Abseits meines Praktikums im Hotel hatte ich auch die Gelegenheit, die Kultur Maltas zu entdecken. Ich erkundete die historischen Stätten von Valletta, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Zusätzlich nahm ich an einer Bootstour teil, um die faszinierenden Küstenlinien Maltas zu erkunden und die malerischen Buchten zu bewundern. Außerdem genoss ich es, die maltesische Küche zu probieren, Von traditionellen Gerichten bis hin zu frischem Fisch und Meeresfrüchten war die maltesische Küche eine unvergessliche Erfahrung. Auch wenn Mamas Küche immer die Beste ist!

 

Zum Abschluss kann ich mit Sicherheit sagen, dass mein Praktikum in Malta, im Rahmen des Projektes Erasmus+, eine unvergessliche Erfahrung war, die mir nicht nur Einblicke in die Arbeitswelt des Tourismussektors gab, sondern auch meine kulturelle Horizont erweiterte. Malta wird für mich immer einen besonderen Platz in meinen Erinnerungen einnehmen.

 

Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Matthias Böhm und Herrn Martin Wenzl, die mir diese Erfahrung ermöglichten und mir dabei stets hilfreich zur Seite standen und ich hoffe, dass auch nach mir, weitere Schüler der Siegfried-von-Vegesack Realschule in Regen diese Möglichkeit eines Praktikums im Ausland nutzen werden.

Leben wir in Deutschland in einer Demokratie? Durch was ist unsere Sicherheit, Freiheit und unser Wohlstand gefährdet und bedroht?

Genau über diese und weitere Fragestellungen machten sich am 21.02. und 22.02.2024 die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen im Rahmen eines Vortrages des Hauptmanns Klaus Schedlbauer (Jugendoffizier für den Raum um Deggendorf) Gedanken.

In einem ersten Teil ging der Jugendoffizier auf die Problematik ein, dass manche in Deutschland behaupten, dass wir in keiner „richtigen“ Demokratie mehr leben, weil uns alles von oben vorgeschrieben wird. Nachdem noch einmal die bereits bekannten Merkmale einer Demokratie (z. B. Grund- und Menschenrechte, Wahlrecht, Recht auf Opposition, Mehrparteiensystem, etc.) besprochen wurden, zeigte Herr Schedlbauer mit Hilfe von sehr anschaulichem Bildmaterial und detailliertem Expertenwissen auf, wie es mit diesen Merkmalen z. B. in Ländern wie China oder Syrien aussieht. Besonders erstaunt waren die Jugendlichen darüber, wie groß z. B. die Dichte an öffentlichen Überwachungssystemen in China ist. „Wenn also jemand behauptet, die BRD sei eine Diktatur, der hat definitiv nicht Recht“ so der Jugendoffizier.

Schließlich konfrontierte er die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, was ihnen wichtiger sei: Sicherheit, Freiheit oder Wohlstand? Dies war die Überleitung zum zweiten großen Themenbereich, dem Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr. Diese sind Konfliktverhütung und Krisenbewältigung, Hilfe bei Katastrophen wie Hochwasser, humanitäre Hilfeleistung im Ausland, Partnerschaft und Kooperation (z. B. mit NATO oder in der EU) und natürlich Landes- oder Bündnisverteidigung, welche auch am meisten bekannt sind. Anhand der aktuellen Problematik bezüglich der Angriffe von Gruppierungen und Milizen im Roten Meer auf Handelsschiffe, zeigte Herr Schedlbauer eindrucksvoll auf, wieder mit Detailwissen angereichert, wie wichtig freie, sichere und offene Handelswege sowohl für unsere Wirtschaft als auch für den Wohlstand jedes einzelnen Bürgers sind.

Mit Hilfe des Durchdenkens des Szenarios, was in Deutschland los wäre, wenn z. B. unser gesamtes Stromnetz durch Hackerangriffe lahmgelegt würde, zeigte der Jugendoffizier den Zuhörerinnen und Zuhörern auf, welchen großen Stellenwert die Aufgabe „Abwehr von Bedrohungen aus dem Cyber- und Informationsraum“ mittlerweile hat.

Spätestens hier war allen klar, dass aufgrund all dieser ganzen Konflikt- und Problembereiche in Deutschland und auf der Welt, es besonders wichtig, dass jede Politik, jedes Land, aber auch jedes Unternehmen, jede Familie und jeder Einzelne eine Strategie aufstellen muss, wie man gewährleisten kann, dass unser Leben in Sicherheit, aber auch Freiheit und Wohlstand weitergeht.

Zum Schluss konnten die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler noch eigene Fragen stellen: diese gingen über den aktuellen Russland-Ukraine-Konflikt, über die Einführung eines flächendeckenden Wehr- oder Sozialpflichtdienstes für alle bis hin zur Problematik der Gefahr, die von Populismus, welcher vor allem auch in sozialen Netzwerken verbreitet wird, ausgeht.

Die eineinhalbstündige Veranstaltung wurde von allen Schülerinnen und Schülern als sehr gewinnbringend empfunden. Das Gespräch mit einem echten Offizier eröffnete einen neuen Bezug zu sehr komplexen Themen, aber bot auch die Möglichkeit, bereits vorhandenes Wissen mit neuem zu verknüpfen.

Hotelfachfrau, Erzieherin, Bürokauffrau, Verfahrensmechaniker, Bauzeichner, Betriebselektroniker oder doch Mediengestalter?

Die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf, der den Neigungen und Fähigkeiten eines Schülers oder einer Schülerin entspricht, ist von großer Bedeutung für die Zufriedenheit und den Erfolg, für das Selbstbewusstsein und die Motivation für den späteren beruflichen Lebensabschnitt. Bevor ein junger Mensch diese Entscheidung trifft, muss er Informationen sammeln und auswerten, um herauszufinden, welcher Beruf möglichst perfekt passt. In dieser Phase der Berufsorientierung standen den Schülern der 9. Klassen an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen an zwei Berufsinformationstagen zahlreiche regionale Firmen und Institutionen hilfreich zur Seite.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, die Schulfamilie und die heimische Wirtschaft arbeiten seit Jahren Hand in Hand. Martin Wenzl, Koordinator für die berufliche Orientierung, organisierte zusammen mit der Fachschaft Wirtschaft diese mehrtägige Veranstaltung und lud dazu Firmenchefs und Personalbetreuer ein. Die Schülerinnen und Schüler konnten während der Berufsinformationstage wichtige Informationen sammeln und zusätzlich auch ein Bewerbungsgespräch mit einem Bewerbungstrainer durchführen. Die erfahrenen Experteninnen und Experten aus den umliegenden Betrieben und Behörden gaben dabei wertvolle Rückmeldung und wegweisende Praxistipps. Bewerbungsunterlagen wurden im Vorfeld online erstellt und verschickt.

Zusätzlich absolvierten alle potentiellen Bewerberinnen und Bewerber verschiedene Workshops. Zudem führte Frau Gabriele Stocker mit den Schülern einen Benimm-Kurs durch. Frau Sandra Ulrich von der Agentur für Arbeit übte Einstellungstests und Assessmentcenter Prüfungsformate. Ergänzt wurden die Vorträge durch die FOS/BOS Regen, die über die Möglichkeiten einer wohnortnahen schulischen Weiterbildung bis hin zur allgemeinen Hochschulreife informierte.

Schulleiter Alexander Reimer und Fachschaftsleiter Martin Wenzl bedanken sich ganz herzlich bei Frau Brinkmann (Polizeiinspektion Deggendorf), Herrn Mathias Ertl und Herrn Marco Lemberger (BKK Faber-Castell & Partner), Frau Rebecca Lemberger, Frau Sabrina Lemberger und Frau Elena Braml (Zwiesel Kristallglas AG), Frau Andrea Feitz und Frau Silvia Fischer (Caritas BBZ Zwiesel), Frau Michaela Garhammer und Frau Manuela Schmuderer (Arberlandkliniken), Frau Annalena Raab und Frau Julia Wittenzellner (Zollner Elektronik AG), Frau Ramona Kroner (Penzkofer Bau GmbH), Frau Sabrina Kramhöller, Frau Katrin Mühlbauer, Herrn Roman Baier und Herrn Alexander Fischl (Rohde & Schwarz GmbH) und Frau Manuela Süß (Sparkasse Regen-Viechtach) für ihr Engagement und ihre große Unterstützung bei der Durchführung von Vorstellungsgesprächen unter realen Bedingungen.

Ein weiterer Baustein des Projekts wurde bei der AOK Gesundheitskasse Regen durchgeführt. Den Schülern wurde hier ein abwechslungsreiches Bewerbungstraining anboten. Darüber hinaus wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen und u.a. „soft skills“ für das bald beginnende Berufsleben trainiert. Die beteiligten Schulen, Firmen und Schüler freuten sich gleichermaßen über zwei gelungene Projekttage. Nicht selten führen die hier geknüpften Kontakte zu festen Anstellungen bei den Firmen unserer Region.

Die Klassen 7 a und 8 a des naturwissenschaftlichen Zweigs der Realschule Regen besuchten am 06.02.2024 mit den Lehrkräften Christian Ederer und Stefan Aigner das „Bayerwald Xperium“ in Sankt Englmar, um Naturgesetze und -phänomene mit allen Sinnen kennen zu lernen. Der Tag begann zunächst mit einer Führung durch die Elemente Wasser und Luft. Anschließend wurde eher allgemeine physikalische Konzepte, vor allem in den Bereichen Kraftwandlung, Hebelwirkung und Schwingungen, anschaulich erklärt. Schlussendlich durften die Schülerinnen und Schüler im Bereich der Sinne interessante visuelle und akustische Experimente durchführen und spannende Entdeckungen machen. Nach der Führung hatten die Jugendlichen Zeit zur freien Verfügung, die genutzt wurde, um die verschiedenen Teilbereiche der Physik genauer zu erkunden. Als Schüler konnte man in dieser Zeit viele Versuche selbst ausprobieren und sich den physikalischen Hintergrund anhand von Erklärtafeln erläutern lassen. Zusätzlich gab es eine Vielzahl an Knobelspielen aus naturwissenschaftlichen Bereichen, die mit System und Geschick gelöst werden wollten. Nach einem faszinierenden Vormittag des forschenden Lernens mit viel Spaß, Neugier und Eigeninitiative machten sich die Klassen wieder auf den Heimweg.

Celloklänge in Finnland

Ragna Krumm, Schülerin an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen, spielt, seit sie vier Jahre alt ist, Violoncello. Dabei entwickelte sie ihr Talent stetig weiter, was auch an ihrer Schule nicht verborgen blieb. Von dieser bestärkt bewarb sie sich schließlich erfolgreich beim Bayerischen Realschulstreichorchester, was ihr einen intensiven Workshop an der Hochschule für Musik und einen Auftritt im Orchestersaal der Nürnberger Philharmoniker einbrachte.

Um das Talent weiter fördern zu können, beschloss die Schule, die Rinchnacherin in ein Projekt mit der finnischen Partnerschule zu integrieren. So konnte Sie nun in den Faschingsferien in den hohen Norden reisen, wo sie durch die musikalische Abteilung der Rajakylä-Schule um die Musiklehrerin Mirja Pohjosenperä und den gleichaltrigen finnischen Cellospieler Miika Brockman willkommen geheißen wurde.

Im Vorfeld hatte das Orchester der finnischen Schule bereits die Noten für die aktuelle Übungsreihe geschickt, sodass Ragna sofort mitspielen konnte. Dabei war sie schnell gut integriert und konnte auch das unterrichtliche Tagesprogramm der finnischen Schule in großen Teilen absolvieren. Zusammen mit Miika Brockman übte sie zudem ein weiteres Stück, das nun im Rahmen der Verleihung der Europaurkunde der Bayerischen Staatsregierung an die Siegfried-von-Vegesack-Realschule in der Hofkirche der Bayerischen Staatskanzlei Anfang März erklingen wird.

Abgerundet wurde der Aufenthalt durch einen Besuch im Sinfonieorchester der gastgebenden Stadt Oulu, wo Ragna Krumm zusammen mit der finnischen Musiklehrerin die Max Richter-Variante der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi hören durfte. Erstaunlich war, wie schnell und gut es gelang, Ragna in die finnische Schulgemeinschaft zu integrieren. Dadurch konnte hier im Kleinen der europäische Gedanke gelebt werden. Diese Offenheit für Neues ist eines der Kernziele der Realschule in Regen.

Spvgg Bananenbande gegen FC Haudanem? Schon an den kuriosen Namen der Teams war abzulesen: Es ist wieder SMV-Turnier!

Am Freitag, den 8. Februar, kickten erneut viele Fußball-Talente und solche, die gerne eins werden wollen, den Ball durch die Halle, um im diesjährigen SMV-Turnier zu bestehen.

Acht Mannschaften in zwei Gruppen spielten in spannenden, und teils hochklassigen Spielen um das Vorrücken in die Halbfinals. Dort kam es dann zu den folgenden Paarungen: der FC Fischermei gewann klar gegen Pfänder 69, um Schülersprecher Felix Gschneidigner, mit 4:1 und im zweiten Halbfinale setzte sich die Mannschaft Lezda Blotz denkbar knapp mit 1:0 gegen die Spvgg Bananenbande durch.

Der FC Fischermei um Lukas Hackl und David Pledl (beide 10b) besiegte dann in einem denkwürdigen und hart umkämpften Finale die Mannschaft Lezda Blotz, welche fast ausschließlich aus 7. Klässlern bestand und für welche somit das Erreichen des Finales schon eine herausragende Leistung darstellte. Erst im Penalty-Shootout setzte sich der Favorit durch und konnte überglücklich den Siegerwanderpokal und die eine Urkunde entgegennehmen. Den dritten Platz sicherte sich die Spvgg Bananenbande. Mit vielen Zuschauern und emotionalen Spielen war auch das diesjährige Turnier wieder ein Highlight. Danke an alle Helfer und Beteiligten.

Am Unsinnigen Donnerstag durften alle verkleidet in die Schule kommen und es wurden in den Pausen von der Schülervertretung Faschingskrapfen verkauft. Großer Andrang und kreative Verkleidungen fand man dann bei der diesjährigen Maskenprämierung, bei der sich „Der Mann ohne Kopf“ den ersten Platz holte und unter großem Beifall zusammen mit den anderen Platzierungen (Dino, Bär etc.) seinen Preis von der Jury entgegennahm. Dann wurde in der Aula zu toller Stimmungsmusik ausgelassen gefeiert und getanzt. Abgerundet wurde die Aktion von einer spontanen Polonaise durch die Aula.

Der deutsch-französische Onlinewettbewerb findet im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages statt, der jährlich am 22. Januar begangen wird. Dieses Datum erinnert an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22. Januar 1963. Der Online-Wettbewerb lädt alle Schülerinnen und Schüler dazu ein, ihr Wissen zu Frankreich unter Beweis zu stellen.

Am 22. Januar lösten 25 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 10 unter der Leitung der Französischlehrkräfte Beate Winter und Angela Patsch spannende Aufgaben aus acht verschiedenen Themenbereichen mit Bezug zu Frankreich, Europa und der Frankophonie. Vor dem spannenden Hintergrund der Olympischen Spiele 2024 stand dieses Jahr der Sport im Fokus. Je nach Altersstufe wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Fragen auf Deutsch bzw. auf Französisch präsentiert. Die richtigen Antworten mussten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen auf unterschiedlichen Internetseiten herausfinden oder den bereitgestellten Videoclips entnehmen. Hier war Teamgeist gefragt. Während der gesamten Wettbewerbsdauer herrschte in der Aula eine lockere und produktive Arbeitsatmosphäre. Motiviert und voller Konzentration bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgabenstellungen. Schon jetzt erwarten wir gespannt die Bekanntgabe der Ergebnisse und drücken ganz fest die Daumen.

Um den Tag kulinarisch zu unterstreichen, wurde in der Aula ein Verkaufsstand mit französischen Spezialitäten wie „Quiches Lorraines“ und „Crêpes“ eingerichtet. Verantwortlich für die selbstgebackenen Leckereien war die 7. Jahrgangsstufe im Fach „Ernährung und Gesundheit“ unter der Leitung von Margit Schiller und Manuela Weber.  Die Französischklasse 9c übernahm den Verkauf und konnte dem Andrang kaum Herr werden. Bereits nach der 1. Pause war alles ausverkauft. Délicieux!

Die Schüler der Klasse 8C haben im Fach Wirtschaft und Recht Produkte nach dem Verfahren von Stiftung Warentest getestet. Im Rahmen der Verbraucherbildung suchten sich die Schülergruppen eigene Produkte aus. Diese reichten vom Kaugummi über Augenpads bis hin zum Textmarker. Die Lernenden führten Testkriterien wie soziale und ökonomische Aspekte, Geschmack, Preis, Handhabung und einige weitere Aspekte an. Anschließend testeten sie die Marken entsprechend diesen Kriterien und werteten die Ergebnisse aus. Innerhalb von acht Schulstunden erstellten die Schülerinnen und Schüler neben der eigentlichen Testphase eine PowerPoint-Präsentation, Excel Tabelle und ein Word-Dokument. Danach stellte jede Gruppe ihren Produktvergleich der Klasse und den Lehrkräften Frau Schiermeier und Herr Wenzel vor. Einige führten sogar eine Blindverkostung durch. So wurden ein paar Schülern die Augen verbunden. Diese mussten beispielsweise verschieden Apfelmuse verkosten und ihren Favoriten aufgrund des Geschmacks herausfinden. So war es den Schülerinnen und Schülern möglich, ihre selbst gewählten Produkte zu testen und auch eigene Testverfahren zu erstellen. Die Lernenden bekamen dadurch einen kleinen Einblick in die Arbeit von Stiftung Warentest. Sie erfuhren auch, dass nicht unbedingt echte Orangen in einem Cola-Mixgetränk sind. Einige Ergebnisse führten bei den 26 Schülerinnen und Schülern zu Überraschungen, vor allem bei den Cola-Mix-Getränken und dem Apfelmus. Zudem lernten sie verschiedene Verbrauchersiegel kennen, wie FairTrade oder Bio und erfuhren mehr über den NUTRI-Score auf verschiedene Lebensmittel.

Die beste Gruppenpräsentation und ausführlichste Testberichtserstattung wurden anschließend von der Kommision (Frau Schiermeier, Herr Wenzel) ausgewählt und die Ergebnisse beim deutschlandweiten Wettbewerb „Jugend testet“ eingereicht.

Gewonnen hat somit das Team „Apfelmus“ mit Bastian Maier, Emil Elstner, Jonas Saller, Spitzenberger Lukas und Fabian von Zülow. Ihr Testsieger wird künftig in der Schule verkauft.