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2000er Jahre

 

Die 2000er Jahre – Einzug der R6

Im Zuge der Generalsanierung der Marienschule werden die alte Turmuhr und die Hl. Maria gerettet und schmücken heute den Hof und die Aula. Dafür ein Dankeschön an den neuen Schulleiter, Herrn RSR Josef Weichmann, dem am 08.02.2001 die Leitung der Schule übertragen wurde. Ihm gebührt die Anerkennung, diese einzigartigen Preziosen der Schule erhalten zu haben. Nicht nur die Hl. Maria hielt Einzug in der Aula, auch 10 und 11 Jahre alte Novizen bevölkern seit September 2002 die Realschule. Die R6 steht für die sechsstufige Realschule, steht für die Erweiterung der bisherigen Klassen 7-10 auf 5-10. Nicht nur die Schülerzahlen haben sich seitdem enorm gesteigert (in diesem Schuljahr besuchen 687 Schülerinnen und Schüler unsere Schule), auch die Zahl der Lehrer ist gestiegen. Mittlerweile sitzen, nein drängeln sich im Lehrerzimmer 42 Kollegen auf engstem Raum zusammen. Viele neue Kolleginnen und Kollegen sorgen für viel Belebung und die Kleinen für viel Bewegung. Um die täglichen Verwaltungsarbeiten etwas erträglich zu machen, wurde im letzten Jahr unter der Leitung von Joachim Schmitt die Schule im wahrsten Sinne des Wortes vernetzt. Die Trennung in ein Verwaltungs- und Schülernetz, sowie die Internetanbindung läuft seit diesem Schuljahr nahezu reibungslos. Das neue Notenprogramm für die Lehrer, der sog. Notenmanager, wurde nach schier endlosen Einführungs- und Demonstrationsstunden sogar vom letzten PC-Verweigerer angenommen!

Fragen Sie Herrn Schmitt, sofern sie sich trauen!

Die Schulleitung setzt Schwerpunkte. Die Schülerinnen und Schüler können sich aussuchen, was ihnen zusagt: Schwarzes Theater, Eishockey, Foto- und Videogruppe, Redaktion der Schülerzeitung, Leukos, Kochen, Theater oder Musical. Apropos Musical. Die außerunterrichtlichen Aktivitäten sind breit angelegt, sie stellen sozusagen ein schulumfassendes Projekt dar, in das sich Schülerinnen, Schüler und Lehrer gemeinsam einbringen. Wenn nach wochenlangen Vorbereitungen (Schminken, Schneidern, Kulissengestaltung, Dekoration, Proben, …) der lang ersehnte Auftritt kommt, so stellt schon manch einer, ob Insider oder Outsider, die Frage: Warum dieser Aufwand? Die Antwort ist einfach. Es geht überhaupt nicht um die Profilierungssucht einzelner Lehrer. Unsere Schülerinnen und Schüler haben ihre Freude daran, arbeiten mit unbändigem Einsatz und gesundem Ehrgeiz und sind begeistert, egal ob vor oder hinter den Kulissen. Daher sollte eines nicht passieren. „Völlig kann auch sie trotz ihrer starken Auftritte meist eine gewisse Trägheit der Figur nicht ablegen“, steht in der Berichterstattung des Bayerwald-Boten über die begeistert aufgenommene Aufführung des Musicals „König der Löwen“. Eine Einzelkritik in einer Schulaufführung? Befremdlich, dass ein Medienprofi so überzieht. Moment Mal! Schadensbegrenzung ein paar Tage später. Es sei ja nur ein „handwerklich verunglücktes Kompliment“ gewesen!

Ein letztes Kompliment an dieser Stelle für unseren Konrektor Herrn Stefan Spindler. Er spinnt die Fäden und lädt bereits zum zweiten Mal niederbayerische Schulen zum Musik- und Theaterfestival ein. Professionelle Abwicklung – mir ist kein größeres Kompliment eingefallen. Die Außenwirkung dieser Veranstaltung ist enorm, insgesamt 14 Schulen schicken ihren Chor, ihre Tanz- und Theatergruppen, Schulbands und Bigbands karren ihre Instrumente heran, das Schwarze Theater braucht absolut verdunkelte Räume, der Sound in der Aula muss „gecheckt“ und auf die Klangresonanz der spezifischen Schularchitektur abgestimmt werden, und nicht zuletzt muss ein Moderator gefunden werden, der durch das Programm führt. Das allerdings war einfach, da mit Oliver Sailer ein Mann zur Verfügung steht, der zum Entertainer geboren ist. Im Hintergrund, ganz bescheiden, Stefan Spindler. Fortsetzung folgt – hoffentlich!

Die Erfolgsgeschichte der Realschule Regen wird weitergehen.

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Marienschule

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Treppenaufgänge der Aula

flagge 50 jahre rs

 

 

 

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