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Den Toten Winkel im Blick
Verkehrstraining für die Fünftklässler an der Realschule

Verkerhserziehung
Eine ganze Schulklasse hat Platz im Toten Winkel, den ein Lkw-Fahrerbeim Abbiegen nicht einsehen kann.
Das bekamen die Fünftklässler der
Regener Realschule mithilfe eines Lasters der Fahrschule Ertl vorgeführt.


(Bayerwald-Bote) Ein Blick auf die Statistik verdeutlicht die Gefahren gerade für Radfahrer: 2019 wurden in Deutschland 87253 Radfahrer verletzt, 445 Radfahrer starben bei Verkehrsunfällen. Am gefährlichsten sind dabei Unfälle, die durch den Toten Winkel verursacht werden. Bei zwei Dritteln aller tödlichen Kinderunfälle im Straßenverkehr werden diese von einem rechts abbiegenden Lkw verursacht.
Eine ganze Schulklasse passt bei einem Lastwagen in dessen Toten Winkel, also in den Bereich, den der Fahrer beim Blick aus dem Fenster und in den Außenspiegel nicht einsehen kann. Das bekamen die Fünftklässler der Regener Realschule auch in diesem Jahr wieder beim Verkehrstraining demonstriert. Sie sahen die Gefahren des Toten Winkels in Theorie und Praxis, außerdem trainierten die Kinder das richtige Verhalten an Bushaltestellen und Straßenübergängen.

Unterstützung erhält die Schule dabei jedes Jahr von der Fahrschule Josef Ertl aus Kirchberg. Den jungen Verkehrsteilnehmern wurde gezeigt, wie groß der Tote Winkel tatsächlich ist und welche Wucht der Aufprall auf ein Fahrrad selbst bei niedriger Geschwindigkeit erzeugt. Es beeindruckte, als das schwere Fahrzeug in einer engen Rechtskurve ein Fahrrad unter seinen Zwillingsreifen regelrecht zerquetschte. Die Schüler erkannten, wie wichtig das richtige Einschätzen von Situationen und Gefahren im Straßenverkehr ist, und wussten am Ende genau: „Wenn ich den Fahrer nicht sehen kann, kann mich der Fahrer auch nicht sehen“.

 

 

 

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