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Der Neue ist angekommen
Alexander Reimer wurde offiziell in sein Amt als Schulleiter der Regener Realschule eingeführt
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(Bayerwald-Bote) „Das Neue kann der Anfang einer langen Tradition sein“, zitiert Alexander Reimer den Schweizer Walter Ludin in seiner ersten Rede als Schulleiter der Realschule in Regen. „Es ist ein Satz wie gemacht für Optimisten.“ Ein Satz, der lächelnd in die Zukunft blicke, und diese Art sei ihm selbst nicht fremd. Seine offizielle Amtseinführung nutzte Alexander Reimer, um sich selbst vorzustellen. Er erzählte vom Aufwachsen in den 70ern, über sein Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Englisch bis hin zur ersten Planstelle an der Realschule in Waldkraiburg. Angetrieben habe ihn immer der Wunsch nach Neuem – der war es auch, der Alexander Reimer dazu brachte, sich auf die Schulleitungsstelle in Regen zu bewerben. Sein erster Eindruck der Siegfried-von-Vegesack-Realschule: „Ich war beeindruckt von dem imposanten Bau aus Holz, Glas und Stahl.“ Und auch das Kollegium begeisterte ihn von Anfang an: „Mit einer Herzlichkeit und Offenheit, die bemerkenswert ist, habe ich ankommen dürfen.“

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Ministerialbeauftragter Manfred Brodschelm beschrieb Alexander Reimer als einen Pädagogen, der die Fähigkeit besitzt, seinen Lehrstil an die Schüler anzupassen. So könne er die Zügel lockerer lassen, wenn das die Klasse fördern würde, genauso aber verstärke er den Druck, wenn es die Situation verlangt. Er zählte Reimers berufliche Stationen auf und kam zu dem Schluss: „Mehr Erfahrung geht nicht.“ Bei der Amtseinführung ließen es sich auch die Schüler nicht nehmen, ihren neuen Rektor willkommen zu heißen. Eine Mädchensportgruppe aus den achten Klassen begrüßten alle Anwesenden mit einer Cheerleader-Choreographie. Etliche musikalische Einlagen der Schüler umrahmten die offizielle Veranstaltung: Die Schulband gab zwei Chart-Hits zum Besten und Korbinian Kroner und Fabian Gigl aus der 9 A spielten mit ihren „Steirischen“ auf. Die Fünftklässlerinnen studierten einen Tanz zum Schlager „Rock mi“ ein, den sie in Dirndl und Lederhose aufführten. Das Highlight aber war die witzige Show-Einlage der SMV. Von zwei Schülern bekam Alexander Reimer einen Crashkurs, in dem er ins Brauchtum der Regener Gegend eingeführt wurde. Dazu gehört die fünfte Jahreszeit, das Pichelsteinerfest, genauso wie das traditionelle Wolfauslassen. Das änderten die Schüler kurzerhand in das „Vogl-Ausläuten“ ab, mit dem sie in ohrenbetäubender Lautstärke Reimers Vorgänger Michael Vogl endgültig aus der Schule läuteten. „Jetzt haben wir aber wirklich alles dafür getan, dass Sie Ihre Ruhe haben hier!“ Und das er die auch nutzen will, zeigen Reimers Pläne für die Zukunft. Dass die Schule, die er nun leitet, hohes Ansehen genießt, sei ihm klar. Vor allem durch Erasmus-Programm und ausgezeichnete Leseförderung sei die Schule gut aufgestellt. Er möchte mit der Zeit gehen, die Schule mit „maßvoller Digitalisierung“ ausstatten. Er möchte Verantwortung übernehmen, aber auch die Meinung des Lehrerkollegiums einfließen lassen, er habe die Vision, dass Lehrer und Schüler gerne zur Schule gehen. „Ich bin gespannt auf die Veränderungen und freue mich auf die Herausforderungen.“

Die Wünsche der Redner:

Manfred Brodschelm, Ministerialbeauftragter:
„Die Fehler der Mitarbeiter sind auch die Fehler des Chefs, die Fehler des Chefs sind nun mal die Fehler des Chefs. Mein Wunsch für dich ist eine stets glückliche Hand und viel Erfolg. Meine Bitte, dass du die Schule gerecht, umsichtig, menschlich und mit dem für dich typischen Humor leitest.“

Ritä Röhrl, Landrätin:
„ Ich komme mit leeren Händen, denn Geschenke gibt es erst bei der Verabschiedung. Jetzt gibt es gute Wünsche. Ich wünsche Ihnen Mitstreiter für neue Wege – und zumindest ich stehe in den nächsten Jahren stabil für einen Träger, der alles tun wird für die Schulen. Und ich wünsche Ihnen die nötige Unterstützung der Lehrer- und Elternschaft.“

Ilse Oswald, Bürgermeisterin:
„Es ist immer schön, in die Schule zu gehen, vor allem in diese so wunderbare und schöne Schule. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Talente der Schüler hervorlocken und fördern können. “

Yildiz Oragaz, Elternbeirat:
„Wir freuen uns mit Ihnen auf eine erfolgreiche und gute Zukunft. Meine persönlichen Worte an Sie: Wer alles mit Freude beginnt, dem wird das Meiste gelingen.“

Karin Schauer, Förderverein:
„Mit dem Waidler brauchen Sie etwas mehr Geduld, der ist nicht so schnell zutraulich. Aber wenn er Sie einmal mag, können Sie sicher sein, dass es auch wirklich so ist. Und dass Sie hier so herzlich empfangen werden, sagt eigentlich schon alles.“

Dieter Gewiese, Personalrat:
„Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, denke ich. Aber Sie müssen sich dem Zeitgeist stellen und wichtige Herausforderungen meistern. Dazu gehört die Verrohung der Sprache und die Migration in den Schulen. Dafür wünsche ich Ihnen, Sie sind ja ein Sportler, Ausdauer, Kraft, Empathie und Fairness.“

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