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Verkehrserziehung an der Siegfried-von-Vegesack Realschule Regen

Verkehrserziehung

Das Aufeinandertreffen von LKW oder Bus mit Fußgänger oder Fahrradfahrer gehört zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr. Jedes Jahr verunglücken Radfahrer bei Unfällen mit rechtsabbiegenden LKWs. Häufige Ursache ist dabei der „Tote Winkel“, welcher von Fußgängern wie Radfahrern gleichermaßen unterschätzt wird. Diese Inhalte, aber auch das richtige Verhalten auf dem Schulweg und an der Bushaltestelle, werden den Schülerinnen und Schülern der fünften Jahrgangsstufe zu Beginn des Schuljahres an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule vermittelt. Die Realschule schätzt dabei seit Jahren die Zusammenarbeit mit der Fahrschule Ertl aus Kirchberg. Herr Ertl demonstriert den Kindern die gefährlichen Stellen des Toten Winkel in der Praxis mit seinem LKW. Der Tote Winkel wird mittels einer ausgeleckten Folie abgesteckt. „Da passt ja sogar die ganze Klasse rein und der Fahrer kann nichts sehen“, stellen die Schüler erstaunt fest. Die jungen Verkehrsteilnehmer der fünften Jahrgangsstufe durften auch selber Platz im Führerhaus des LKW nehmen und so die Sichtweise eines Fahrers kennen lernen. Immer wieder wurde deutlich: „Wenn wir den Fahrer nicht sehen können, kann der Fahrer uns auch nicht sehen!“

Umso wichtiger sind daher dir Regeln „Blickkontakt schafft Partnerschaft“ und „im Zweifelsfall lieber auf die Vorfahrt verzichten und so einen Unfall vermeiden“. Alle Anwesenden waren beeindruckt, wenn zum Abschluss der Lkw der Fahrschule Ertl in einer engen Rechtskurve ein Fahrrad unter seinen Zwillingsreifen regelrecht zerquetschte.
Erleichtert befanden einige Schüler: "Zum Glück war diese Szene ja nur gestellt."

 

 

 

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