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Neuer Stellvertreter ist für den Chef kein Unbekannter
Dr. Matthias Böhm kommt als 1. Konrektor an die Siegfried-von-Vegesack-Realschule – Pilotprojekt mit den 5. Klassen geplant

neuer Konrektor

(Bayerwald-Bote) Die beruflichen Wege von Michael Vogl, seit Februar diesen Jahres Chef der Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen, und des neuen 1. Konrektors Dr. Matthias Böhm haben sich schon vor mehr als 15 Jahren gekreuzt: Damals unterrichtete Vogl an der Realschule in Bad Kötzting, wo Böhm im Schuljahr 2002/2003 nach dem Referendariat seine erste Lehrerstelle angetreten hat. Jetzt ist der 44-Jährige zum ersten Stellvertreter in Regen berufen worden. Somit ist das Führungsteam der Siegfried-von-Vegesack-Realschule wieder komplett mit Schulleiter Michael Vogl, 1. Konrektor Dr. Matthias Böhm und 2. Konrektorin Simone Üblacker. „Ich weiß, auf was ich mich einlasse. Und ich freue mich narrisch auf die neuen Herausforderungen“, versichert Dr. Matthias Böhm. Zunächst müsse er natürlich alles und alle kennenlernen; seine ersten Eindrücke beschreibt er als „sehr positiv“. Schulleiter Michael Vogl zeigt sich erleichtert, dass der erste Stellvertreterposten jetzt wieder besetzt ist: „Das bedeutet für mich eine Riesen-Entlastung“. Schwerpunktmäßig werde Dr. Matthias Böhm im kommenden Schuljahr organisatorische Aufgaben übernehmen, den Stundenplan mitgestalten, die Durchführung von Schulveranstaltungen begleiten und darauf achten, dass die Disziplin eingehalten wird. Der neue zweite Mann an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule ist verheiratet und hat zwei Kinder (sechs und drei Jahre). Seine Ehefrau ist ebenfalls Lehrerin; sie unterrichtet an der Realschule Zwiesel.

Realschüler feiern ihre Vorrunden-Qualifikation
Unter 99 Absolventen schafften 15 einen Einser-Abschluss – Rektor freut sich über fröhliche Gesichter „als Dank für unsere Arbeit“

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(Bayerwald-Bote) 99 Zehntklässler der Siegfried-von-Vegesack-Realschule haben am Freitag vor großer Kulisse in der Aula ihre Abschlusszeugnisse bekommen – und viele gute Ratschläge noch dazu. Im feinen Zwirn und mit strahlenden Gesichtern ließen sich die Absolventen feiern, von ihren Lehrern, den Schulleitern, von Bürgermeisterin Ilse Oswald, Landrätin Rita Röhrl, Elternbeiratsvorsitzender Cornelia Arbinger und ihren Eltern. Die musikalische Gestaltung, die witzige Begrüßung und den kurzweiligen Rückblick auf ihre sechs Jahre an der Realschule übernahmen die Schüler selbst. Eines wurde dabei deutlich: Sie scheinen sich recht wohl gefühlt zu haben. Und so haben, mit einer Ausnahme, alle Zehntklässler die Mittlere Reife geschafft. 15 von ihnen sogar mit hervorragenden Ergebnissen: Sie haben bei der Gesamtnote eine Eins vor dem Komma.

Wo kommt mein Fußball her?

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Dieser Frage gingen die Schüler der 6. Jahrgangsstufen der Siegfried von Vege-sack-Realschule in Regen auf den Grund. Passend zur Fußball-WM in Russland fand ein Projekt zum Thema „Faire Fußbälle“ statt. Dass 700 kraftaufwändige Stiche und ca. 3 Stunden Zeit notwendig sind, bis der Ball rollt, war wohl bis jetzt keinem der Jugendlichen bewusst und wird vielleicht in Zukunft einige davon abhalten, gedankenlos Billigfußbälle zu kaufen. Die Leiterin der Eine-Welt-Station des Landshuter Arbeitskreises „Partnerschaft mit der Dritten Welt e. V.“, Frau Andrea Gerung, führte mit ihrer Kollegin Frau Rupp das Projekt durch. Die Schüler erfuhren zunächst Wissenswertes über Pakistan, wo der Großteil der Fußbälle in Fabriken oder auch in Familien, die als Subunternehmer beteiligt sind, hergestellt wird. 700 Hersteller, davon sechs mit FAIRTRADE-Zertifizierung, produ-zieren jährlich ca. 70 Millionen Fußbälle. 65 % werden von Hand genäht. In der konventionellen Produktion müssen pro Tag 5 – 6 Bälle in ca. 10 Stunden Arbeits-zeit geschafft werden. Für einen Ball verdient ein Näher ca. 50 Cent. An dieser Stel-le kommt der faire Handel ins Spiel, der darauf achtet, dass die Arbeiter Löhne er-halten, die ihre Existenz sichern und menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein-geführt und eingehalten werden. Bedingungen für die Fairtrade-Klassifikation der Firmen sind unter anderem das Verbot der Kinderarbeit, nachhaltige und umwelt-schonende Produktion und besondere Unterstützung der Frauen. Die Frauen arbei-ten in besonders eingerichteten Räumen. Nur fair hergestellte Bälle erhalten auch das FAIR-TRADE-LOGO.

Abschlussprüfung 2018

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Der Prüfungstag hatte früh begonnen – zumindest im Direktorat: „Geöffnet am 20. Juni um 6:30 Uhr“ steht handschriftlich auf dem Kuvert, in dem die Prüfungsaufgaben steckten und das einmal versiegelt war. Eineinhalb Stunden später lag je eine dieser Aufgaben auf einem nummerierten Schreibtisch in der Turnhalle. 240 Minuten hatten die Zehntklässler nun Zeit, sie zu erledigen. Neben einem textgebundenen Aufsatz mussten die 99 Absolventen, 56 Burschen und 43 Mädchen, auch eine Erörterung schreiben. Keiner aus dem Jahrgang fehlte am ersten Prüfungstag. Deutsch ist für alle Pflicht – für die 27 Schüler aus dem Technik-Zweig ebenso wie für die 34 Wirtschaftler, die 10 „Franzosen“ und die 28 aus dem Sozialwesen-Zweig. Am Donnerstag war die Gruppe der Prüflinge deutlich kleiner als zum gestrigen Start: Nur die 10 Schüler aus dem sprachlichen Zweig treten zum Französisch-Test an. Am Freitag war beim Englisch-Test wieder „volles Haus“, am Montag bei der Mathematik-Prüfung ebenso.

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