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Eschwege und Regen ziehen an einem Strang

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(Bayerwald-Bote) Zum Abschied gab es für alle Gäste ein Glas mit Namensgravur und einen Satz bayrische Spielkarten. Mit einem zünftigen Abschlussabend ist der knapp einwöchige Besuch von 23 Eschweger Schülern bei ihren Altersgenossen von der Realschule Regen zu Ende gegangen.
Zu dem Fest waren neben den Schülern der Regener 9 d auch viele Schülereltern gekommen, Realschulrektor Werner Mixa, das betreuende Lehrerteam, Regens 3. Bürgermeister Andreas Kroner und Förderer und Unterstützer der Projektwoche.
Der offizielle Teil wurde kurz gehalten, nach den Ansprachen ging es gleich ans gemeinsame Grillen im Schulgarten. Beim Flashmob in der Schulaula tanzten zunächst die Regener Schüler voran, dann stürmten alle auf die Tanzfläche. Bei einer nicht ganz bierernsten Schulvergleichs-Olympiade maßen sich Hessen und Bayern im Tauziehen und im Maßkrugstemmen. Bei Letzterem mussten sich die Vertreter der Realschule Regen leider der Konkurrenz aus Eschwege geschlagen geben.

Weiß-blaue Lektion für die Eschweger
23 Schüler aus Regens hessischer Partnerstadt verbringen eine Woche zusammen mit der 9 d der Realschule Regen

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(Bayerwald-Bote) Die Antwort aus den Reihen der jungen Eschweger kommt prompt. Was denn Bayerns Landesfarben seien, will Burg-Führer Josef Niedermeier wissen. „Blau-weiß“ ruft einer der Hessen. Nicht schlecht, meint Niedermeier, auch wenn es ganz korrekt natürlich „Weiß-blau“ heißen muss. Vor dem ehrwürdigen Gemäuer des Weißensteiner Burgkastens erklärt er der Schülergruppe, wie eng die Burgruine mit der „großen“ Geschichte verknüpft ist: Die Grafen von Bogen, einst auch Herren von Weißenstein, sind längst ausgestorben, ihre weiß-blauen Rauten im Wappen, von den Wittelsbachern geerbt, darf man heute getrost als weltbekannt bezeichnen.
Seit Montagabend sind die 23 Schüler aus der Regener Partnerstadt im nördlichen Hessen im Bayerwald zu Besuch. Es ist ein Stück weit ein Arbeits-Besuch, denn er findet im Rahmen der Projektwoche der Klasse 9 d an der Regener Realschule statt. Die 32 jungen Regener haben die Eschweger, die von der dortigen Anne-Frank-Gesamtschule kommen, auch in ihren Familien untergebracht und die Projektwoche mit umfangreichem Programm komplett selbst vorbereitet, wie die Betreuungslehrerinnen Beate Winter und Sandra Kisyma betonen. Das habe sie, sagt Winter, ebenso beeindruckt wie ihre Eschweger Kollegen Hendrik Bergmann und Heike Schwanz, die bei der Projektwoche dabei waren. In vielen Workshops wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet, in den Bereichen Kultur und Brauchtum, die unterschiedlichen Dialekte wurden in einem Quiz einander gegenübergestellt. Die Hessen bekamen eine Einführung in die auch für Schüler wichtigen bayerischen Kartenspiele. Es wurde aber auch ganz ernsthaft im Unterricht gearbeitet, so verglichen die Schüler die Schulsysteme von Bayern und Hessen.

Mit Schwaiberl und Irxenschmalz
Regener Realschüler stellen Maibaum auf

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Zum ersten Mal seit Bestehen der Siegfried-von-Vegesack Realschule Regen schmückt ein Maibaum den Pausenhof. Konrektor Michael Vogl hatte die Idee dazu und fand viele begeisterte Mithelfer. Sterl Alexander aus der 10b (bzw. sein Vater) stiftete den Baum und besorgte den gefahrlosen Transport des 14 m langen Stangerls von Kirchberg nach Regen. Hausmeister Sepp Probst organisierte das Herrichten und Schmücken des frischen Baumes. Auch ein zwischenzeitlicher Maibaumdiebstahl (dreiste Diebe aus dem eigenen Haus!!!) konnte die Aktion nicht bremsen. Uns so stellten alle zusammen am letzten Freitag den Baum auf. Dabei bewiesen insbesondere die Jungs aus der 9b, dass sie nicht nur große Geisteskraft (im Unterricht) sondern auch enorme Muskelkraft besitzen. Im Nu war deshalb der Baum in der Höh‘. Die passend musikalische Begleitung lieferten StudRef Benedikt Landenhammer und Martin Hammerla. Begeisterten Applaus erntete die Klasse 6b mit ihrem Tanz um den Maibaum.

Berufsinformationstage der 9. Klassen an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen

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Die Entscheidung für einen Beruf, der den Neigungen und Fähigkeiten eines Menschen entspricht, ist von großer Bedeutung für Zufriedenheit und Erfolg, für Selbstbewusstsein und Motivation im späteren beruflichen Lebensabschnitt. Bevor ein junger Mensch diese Entscheidung trifft, muss er Informationen sammeln um heraus zu finden, welcher Beruf möglichst perfekt zu ihm passt. In dieser Phase der Berufsorientierung stehen den Schüler/innen der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in den beiden, dafür eigens organisierten Berufsinformationstagen, zahlreiche Institutionen hilfreich zur Seite. Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Schule und heimische Wirtschaft arbeiten hierbei Hand in Hand. Die Fachschaft Wirtschaft organisierte die Veranstaltung, lud in die Schule ein und  diese stellte Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung. Die Schüler/innen konnten an beiden Tagen ihre persönliche Bewerbungsmappe anfertigen und ein Bewerbungsgespräch mit einem Bewerbungstrainer durchführen. Die erfahrenen Experten aus den umliegenden Betrieben und Behörden gaben den Schüler/innen dabei wertvolle Feedbacks und wichtige Tipps. Nebenbei absolvierten alle Schüler/innen verschiedene Workshops, z.B. Praxisübungen zum Assessmentcenter, einen Knigge-Kurs, einen Einstellungstest und einen Vortrag zum Thema „gesunde Ernährung“.

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