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Berufsinformationstage der 9. Klassen an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen

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Die Entscheidung für einen Beruf, der den Neigungen und Fähigkeiten eines Menschen entspricht, ist von großer Bedeutung für Zufriedenheit und Erfolg, für Selbstbewusstsein und Motivation im späteren beruflichen Lebensabschnitt. Bevor ein junger Mensch diese Entscheidung trifft, muss er Informationen sammeln um heraus zu finden, welcher Beruf möglichst perfekt zu ihm passt. In dieser Phase der Berufsorientierung stehen den Schüler/innen der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in den beiden, dafür eigens organisierten Berufsinformationstagen, zahlreiche Institutionen hilfreich zur Seite. Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Schule und heimische Wirtschaft arbeiten hierbei Hand in Hand. Die Fachschaft Wirtschaft organisierte die Veranstaltung, lud in die Schule ein und  diese stellte Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung. Die Schüler/innen konnten an beiden Tagen ihre persönliche Bewerbungsmappe anfertigen und ein Bewerbungsgespräch mit einem Bewerbungstrainer durchführen. Die erfahrenen Experten aus den umliegenden Betrieben und Behörden gaben den Schüler/innen dabei wertvolle Feedbacks und wichtige Tipps. Nebenbei absolvierten alle Schüler/innen verschiedene Workshops, z.B. Praxisübungen zum Assessmentcenter, einen Knigge-Kurs, einen Einstellungstest und einen Vortrag zum Thema „gesunde Ernährung“.

Letzter Schultag für zwei Vollblut-Pädagogen
Kollegium und Schüler verabschieden Studienrätin Elisabeth Böer und Studienrat Franz Schauberger

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Ein wenig nachdenklich sitzen Elisabeth Böer und Franz Schauberger auf dem Ledersofa inmitten der Schülerschaft und warten auf das Kommende. Nein, leichten Herzens gehen sie nicht, aber es wäre ja schlimm, wenn es nicht so wäre. Beide blicken gerne auf eine erfüllte Zeit als Lehrer zurück, denn ihr Beruf hat zu „99 Prozent“ Freude gemacht. Das liegt wohl daran, dass „Lehrer“ nicht einfach ein Job ist sondern eine Berufung. Wer die beiden kennt, weiß, dass sie sich selbst niemals einen Lorbeerkranz umhängen würden. Leise, bescheiden, immer zurückhaltend, zuverlässig und kollegial sind Attribute die auf beide Lehrkräfte immer zutrafen. Es machte sie glücklich, wenn ihre Schüler mit guten Noten ins Berufsleben übertreten konnten und dann eine erfolgreiche Karriere hinlegten. „Studienrätin Elisabeth Böer begann ihre schulische Karriere vor über 57 Jahren, als sie in die 1. Klasse eingeschult wurde“, so begann Realschuldirektor Werner Mixa die Laudatio auf die beliebte Kollegin. Schon früh wurden ihre sportlichen Fähigkeiten erkannt, dies belegte ein Foto aus ihrer Schulzeit, wo sie elegant auf dem Schwebebalken turnte, und deshalb war es auch kein Wunder, dass sie nach dem Abitur am Robert-Schumann-Gymnasium in Cham die Fächer Sport und Englisch studierte. Das Referendariat legte sie am Staatsinstitut in Pasing und an der Einsatzschule in Königsbrunn ab. Im Februar 1980 wurde sie an der Realschule in Weiden zur Realschullehrerin ernannt und im selben Jahr heimatnah an die Realschule Zwiesel versetzt. Seit 1999 unterrichtete sie an der Realschule in der Kreisstadt Regen, wo auch ihr Mann als Leiter des Gesundheitsamtes Dienst tat.

Projekttag in den 8. Klassen der Realschule Regen zum Thema Zivilcourage unter dem Motto: Wer nur wegschaut hilft dem der zuhaut

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Wir hören in den Medien leider zu oft von gewaltsamen Übergriffen  und von respektlosem Umgang untereinander. Die Schlagwörter „Mobbing“ und „Cybermobbing“ haben  nahezu inflationär Einzug in den Schulalltag gehalten. Als Einstieg zum diesjährigen Projekttag  zum Thema Zivilcourage standen daher zunächst folgende Gedanken im Mittelpunkt: Ist es heutzutage wirklich gefährlicher als früher? Welches Verhalten empfinde ich selbst als gewalttätig? Wie kann ich Gewalt entgegentreten ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Was können wir tun um das soziale Miteinander angenehmer zu gestalten? Um die Schüler für diese Fragestellungen zu sensibilisieren und ein zivilcouragiertes Verhalten bei den Schülern zu fördern, hat die Schulpsychologin der Realschule Regen Constanze Zilker gemeinsam mit Polizeioberkommissar Franz Gröller von der örtlichen Polizei je einen Projekttag in allen vier 8. Klassen der Realschule Regen durchgeführt. Die Inhalte wurden den Schülerinnen und Schülern mit  Vorträgen vorgestellt,  die durch ein Spiel und eine Gruppenarbeit ergänzt wurden.  Die  Achtklässler  konnten somit selbst aktiv werden und ihre Erfahrungen diskutieren. Die Jugendlichen erfuhren beispielsweise, dass Gewalt für jeden Menschen anders definiert ist und dass das Opfer bestimmt, wann Gewalt vorliegt.

Super Bowl an der Realschule Regen

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Von 5. auf 6. Februar fand in Houston, Texas das amerikanische Medienhighlight des Jahres statt: der 51. Super Bowl. Da im Englischunterricht der 8. Klassen dieses Event explizit bearbeitet wird und amerikanische Kultur lehrplanrelevant ist, lag der Gedanke bei den Realschülern aus Regen nahe, sich das Sportereignis live anzusehen und im Kreise von gut 60 Schülern und drei Lehrkräften zusammen mit weltweit 800 Millionen Zuschauern ein historisches Highlight der Superlative zu erleben.
Die Schüler machten es sich in der Turnhalle auf der mit Kästen und Matten gebauten „Fan-Arena“ bequem und zwei zusätzlich eingeladene Football-Experten einer 9. Klasse erklärten anhand einer Powerpoint-Präsentation die wichtigsten Spielregeln und Spielzüge und gaben Information zu den beiden Teams. Anpfiff des Spiels: 0:30h MEZ! Danke der guten medialen Ausstattung der Schule konnte das Event bei bester Qualität in der Turnhalle per Livestream genossen werden und eine Popcorn-Maschine, die ein Schüler der Klasse 8c mitgebracht hatte versorgte die Zuschauer mit authentischer Football-Nahrung. Letztlich konnte beim Diskutieren und Fachsimpeln während und nach dem Spiel eine Frage nicht geklärt werden: Was war spannender?

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