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Behörden gehen aufs Eis
Zum 50. Mal: Landratsamt lud ein zum Pokalturnier

Eisstockturnier der Gemeinden und Behrden Manschaft

(Bayerwald-Bote) Die Favoriten haben das Rennen um die Spitzenplätze unter sich ausgemacht im Eisstockpokalturnier der Behörden und Gemeinden am Donnerstag in der Regener Eishalle. Als Sieger gingen schließlich die Gebirgsjäger Bayerwald vom Eis. Michael Strohmeier, Walter Weber, Hans Nirschl und Karl Schmidt verwiesen die Stadt Regen auf den zweiten Platz, die mit Franz Triendl, Helmut Geiger, Otto Pfeffer, Hermann Kroiß und Josef König angetreten war. Platz drei erkämpfte sich die Polizeiinspektion Zwiesel mit Stefan Schmid, Anton Mühlbauer, Felix Geier und Martin Brunner. „Dauert heute etwas länger“, meinte Cheforganisatorin Sonja Morgenstern vom Landratsamt Regen am späten Vormittag, als das Turnier noch in vollem Gange war. Der Grund dafür war erfreulich: Mit 30 Moarschaften war heuer die maximal mögliche Teilnehmerzahl erreicht. Männer und Frauen schossen gemischt, zahlreiche Bürgermeister in den Gemeindemannschaften waren ebenso im Wettkampf wie Schulen und Verbände. Erstmals seit 15 Jahre wieder mit dabei war die Gemeinde Lindberg, zum erstem Mal überhaupt ging die Realschule Regen an den Start – ebenso wie das Landesamt für Steuern aus Zwiesel. Weil es heuer ein Jubiläum zu feiern galt – das Turnier fand zum 50. Mal statt – hatte Morgenstern und ihr Team bei den Preisen aufgestockt. Für jeden Schützen und jede Schützin gab es einen gravierten Flachmann und dazu ein Flaschl Schnaps.

In der Realschule ist der Wahlkampf entbrannt
In einer Simulation spielen die 10. Klassen Bundestagswahl – 13 Parteien auf dem Stimmzettel

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(Bayerwald-Bote) Wahlkampf in der Schule? In der Regener Realschule hat man da keine Berührungsängste. Die Vertreter von DIP, MUT, UfD und GfA dürfen ungehindert für ihre Parteiprogramme werben. Ja, sie sollen es sogar, am Freitag hörten sich Schulleiter Michael Vogl und seine Stellvertreterin Simone Üblacker ganz begeistert die Wahlkampfredner an. Und blätterten in den Flyern mit den diversen Parteiprogrammen. Mit dem aktuell anlaufenden Landtagswahlkampf hat das, was in den zehnten Klassen der Siegfried-von-Vegesack-Realschule vor sich geht, nichts zu tun. Zumindest inhaltlich. „Wir haben das 2017 vor der Bundestagswahl zum ersten Mal gemacht“, sagt Lehrer Sebastian Eibner zum Projekt „Bundestagswahlsimulation“. 2018 ist wieder ein Wahljahr, und die Simulation steht wieder auf dem Stundenplan. Simone Üblacker kann sich mittlerweile gut vorstellen, sie zur festen Einrichtung zu machen. „Das ist beeindruckend, wie die sich reinhängen“, sagt sie, „und dabei sagen sie oft vorher, Politik interessiert mich eigentlich nicht sonderlich.“ In acht Unterrichtsstunden setzten sich die Dreier-, Vierer- oder Fünfer-Gruppen zusammen und erabeiteten ihre Parteiprogramme inklusive griffigem Kürzel. Flyer wurden gestaltet und gedruckt, Plakate gemalt, Powerpoint-Präsentationen gestaltet.

Ein Routinier übernimmt den Taktstock
Michael Vogl ist seit Donnerstag Chef der Regener Realschule – und Vorgänger Werner Mixa ist Ruheständler

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(Bayerwald-Bote) Die Regener Realschule hat einen neuen Leiter. In einer kombinierten Feierstunde ist am Donnerstag Michael Vogl (64), bisher stellv. Schulleiter der Siegfried-von-Vegesack-Realschule, in sein neues Amt eingeführt worden. Und zugleich wurde der bisherige Rektor Werner Mixa (64) in den Ruhestand verabschiedet. An der Feier in der Realschulaula nahmen viele Schulleiter und Konrektoren aus ganz Niederbayern teil. Nicht nur von den Realschulen zwischen Passau, Simbach, Roding und Parsberg, sondern auch von Grund- und Mittelschulen, vom Gymnasium Zwiesel, von Berufsschule, FOS und Marienheim. Dazu Vertreter von Behörden und nicht zuletzt die Bürgermeister aus dem Einzugsbereich der Realschule. Simone Üblacker, die weitere stellv. Schulleiterin, übernahm die Begrüßung und bat dann stellv. Landrat Willi Killinger und Bürgermeisterin Ilse Oswald für Grußworte ans Mikrofon. Schulband und Musikregie markierten die Spannweite der Feier mit einem bairischen „We salute you“ und „Time to say goodbye“. Die Schüler winkten dem scheidenden Rektor mit weißen Tüchern zu und plattelten dann dem „Neuen“ einen auf. Mit einem kernigen „Pack ma’s, Herr Vogl!“ überreichten sie zum Dienstantritt einen ganzen Schwung Arbeitshandschuhe. Die beiden Ansprachen und die offiziellen Amtsakte übernahm Bernhard Aschenbrenner, Ministerialbeauftragter Realschulen bei der Regierung in Landshut. Zunächst gab es für Werner Mixa ein Landshuter Buchs-Kränzchen zum Abschied. Er war 2013 aus Passau an die Regener Schule gewechselt, jetzt geht er mit 64 Jahren in den Ruhestand. Aschenbrenner spielte auf die Tanzleidenschaft des Grafenauers an – der habe auch als Schulleiter in Regen die richtigen Schrittfolgen zum Erfolg gefunden. In Mixas Zeit fielen Ausbau der Ganztagsschule inklusive Mensa, jüngst die Anschaffung von Tablet-Koffern, außerdem der Erwerb von Zertifikaten wie „Schule ohne Rassismus“ oder „Fairplay-Schule“. Das „Wissen um das Machbare“ habe Mixa ausgezeichnet, ebenso das „Führen mit natürlicher Autorität“, sagte Aschenbrenner.

Weihnachtswnsche 2017

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