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Eröffnung der gleichnamigen Karikaturenausstellung in der Aula der Realschule

aussichten1Vertreter aus Schulen und Behörden bei der Ausstellungseröffnung zusammen mit Eine-Welt-Promoterin Kirstin Wolf (Bildmitte)

Die zurzeit an einigen Schulen im Landkreis ausgestellten Karikaturen über „Konsum, Klima und andere Katastrophen“ machen in dieser Woche Station in Regen. Zur Eröffnung in der Realschulaula, an der neben zwei Schulklassen und einigen Lehrkräften auch Vertreter von Nachbarschulen, Mitglieder des Stadtrates und aus dem Kirchen-gemeinderat teilnahmen, führte Realschuldirektor Michael Vogl in die Thematik ein. Anhand des Titelbildes, auf dem ein Paar auf das von Plastikmüll bedeckte Meer blickt, erklärte er die Wirkung von Karikaturen. Der gutgemeinte Vorschlag in der Sprechblase, nur blaue Plastiktüten zuzulassen, würde zwar die Farbe dem Meer ähnlich machen, aber an der Situation nichts ändern. Vordergründig lacht man über diese naive Ansicht, aber bei genauerem Nachdenken erkennt man die Problematik von Plastikmüll und vielleicht auch, dass man selbst dazu beiträgt. Die Realschüler haben in dieser Woche die Gelegenheit, sich im Unterricht mit den von den Fachschaften Religion, Deutsch und Erdkunde ausgewählten Karikaturen und den darauf dargestellten Alltags- Problemen auseinanderzusetzten, sich über die Hintergründe von Klimawandel, Energieverschwendung, Umweltverschmutzung und Lebensstil zu informieren und vielleicht sogar Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten.

Wie der Realschul-Namensgeber um den gefallenen Sohn trauert
Siegfried von Vegesacks Nachruf „Mein Junge“ prägt 2. Band – Vorstellung am 130. Geburtstag

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(Bayerwald-Bote) Seit fast 18 Jahren trägt die Realschule Regen den Namen Siegfried von Vegesack. Der Dichter und Schriftsteller, der im Turm der Burgruine Weißenstein gelebt hat, wurde am 20. März 1888 geboren. Und zum 130. Geburtstag hat der Förderverein „Weißensteiner Burgkasten“ den zweiten Band der Reihe „Weißensteiner Miniaturen“ herausgegeben. Das Büchlein, das unter dem Titel „Mein Junge“ das kurze Leben von Vegesacks gefallenen Sohn Gotthard beschreibt, wurde am 130. Geburtstag des Dichters in der Aula der Realschule vorgestellt. Diesen Part übernahm Autorin Barbara von Schnurbein, die Vorsitzende des Fördervereins. In seiner Begrüßung erinnerte Schulleiter Michael Vogl auch an den 20. Juni 2000, als die Realschule durch die damalige bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier den Namen Siegfried-von-Vegesack-Realschule verliehen bekam. „Das war eine gute Namenswahl, die Realschule hat sich prächtig entwickelt, Siegfried von Vegesack würde sich freuen“. An der Realschule Regen würden Werte vermittelt, für die auch der Dichter eingetreten sei. Die Realschule habe die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus“ erhalten; die Acht- und Neunklässler, die die aus der Grundschule gekommenen Kinder bei Anfangsschwierigkeiten unterstützen, heißen „Siegis Schulstarthelfer“, und im Vorjahr habe sich die jetzige Klasse 10b im Rahmen einer Projektarbeit intensiv mit Leben und Wirken des Namensgebers beschäftigt. Als herausragende Persönlichkeit, der mit Regen sehr eng verbunden war, bezeichnete Bürgermeisterin Ilse Oswald den Dichter, der mit den damaligen Bewohnern der Ortschaft Weißenstein einen unkomplizierten Umgang gepflegt habe. Vegesacks Werke seien geprägt von tiefgründigen Gedanken und anschaulichen Wortspielen. Nicht unerwähnt ließ die Bürgermeisterin, dass Personen, die sich bei der Kulturpflege große Verdienste erworben haben, von der Stadt Regen mit der Siegfried von Vegesack-Medaille ausgezeichnet werden.

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