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Belohnungsfahrt nach Linz

Belohnungsfahrt2Bild: Frau Hilgart-Moser

Nach zwei erfolgreichen Aufführungen von Hulapalu 2.0 im vergangenen Schuljahr warteten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bereits sehnsüchtig auf die versprochene Belohnungsfahrt. Das monatelange Proben, ihre Ausdauer und ihr Engagement bei den Vorführungen verlangten nach einem ganz besonderen Ausflug. Da leider die bereits organisierte Fahrt nach Nürnberg zum Soundcheck von Andreas Gabalier im Juli aus terminlichen Gründen abgesagt werden musste, machten wir uns lange Gedanken, ein adäquates Ziel zu finden. Unsere Wahl fiel letztendlich auf das österreichische Linz, im Heimatland unseres Ideengebers. Am 4. Oktober machten wir uns mit über 140 Schülerinnen und Schülern sowie sieben Begleitpersonen auf den Weg in die oberösterreichische Landeshauptstadt. Vor der Abfahrt gab es für alle Teilnehmer eine kleine Brotzeit, um gestärkt die Reise nach Linz antreten zu können. Nach knapp drei Stunden Fahrt erreichten wir unserer erstes Ziel, das moderne und interaktive Ars Elektronica Center am Ufer der Donau gelegen. Hier wurden wir herzlich empfangen und in zwei altersmäßig homogenen Gruppen wurde uns zunächst Einblick in das Deep Space 8K geboten, einer 16 mal 9 Meter großen Projektionswand, die sich auch noch auf eine ebenso große Bodenprojektionfläche ausdehnte. Es wurden Bilder in 8K Auflösung projiziert und uns die einzigartigen und faszinierenden Möglichkeiten dieser Technik nahegebracht, sowie beeindruckende, überdimensionale 3D Animationen gezeigt, die uns in eine irreale Welt eintauchen ließen. Anschließend konnten die Kinder das Center auf eigene Faust erkunden, sich an interaktiven Stationen erproben, Kunstwerke bestaunen und erste Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz und Robotik erleben. Auch hier standen uns überall fachkundige Mitarbeiter zur Verfügung, wenn es Fragen zu den teilweise recht anspruchsvollen Exponaten zu beantworten gab.

Realschule holt Preis für ihr innovatives Lesetraining

Lesepreis

Der Deutsche Lesepreis ist am Donnerstagabend im Berliner Humboldt Carré an 16 Personen und Einrichtungen verliehen worden, die sich nachhaltig für die Leseförderung einsetzen. Unter den drei bayerischen Preisträgern ist auch die Siegfried-von-Vegesack Realschule Regen. Im Rahmen einer Gala mit über 200 geladenen Gästen haben Rektor Alexander Reimer und sein Stellvertreter Dr. Matthias Böhm den Preis für den dritten Platz in der Kategorie "Herausragende Leseförderung mit digitalen Medien" entgegengenommen. Dieser dritte Platz ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert. Überzeugt hat die Schule mit ihrem Programm "Der Computer schaut beim Lesen zu". Mittels Eye-Tracking finden die Lehrkräfte heraus, welche Leseschwächen oder -stärken ihre Schulkinder haben. So können sie individuelle Lernpläne erstellen und gezielt Lesekompetenz fördern. Das Leseförderprojekt hat die Jury vor allem durch seine wissenschaftliche Fundierung und den innovativen Ansatz der Blickbewegungsmessung überzeugt. So eröffnet der Ansatz der Siegfried-von-Vegesack-Realschule wesentlich genauere Diagnosemöglichkeiten für lautes und leises Lesen. Im Anschluss erfolgt dann eine individuelle Förderung mittels einer eigenen Lesehomepage. Auch die beginnende nationale und internationale Vernetzung mit Kontakten, die gerade über ein "Erasmus+"-Programm geknüpft werden, hat laut Dr. Böhm dazu beigetragen, dass sich die niederbayerische Realschule aus rund 700 eingereichten Bewerbungen bis auf den dritten Platz vorkämpfen konnte. So wurde kürzlich die Zusammenarbeit mit einer chinesischen Universität, der Universität Passau und einer finnischen Schule zur Weiterentwicklung des Programmes vereinbart.
Mit dem Geld des Lesepreises soll nun eine weitere Verbesserung der Software zur individuellen Förderung der Schüler angestoßen werden. Erste Ideen dazu sind beim kürzlich durchgeführten Finnlandbesuch einer Delegation der Realschule entstanden. Dort fanden die Regener in Oulu eine Firma, die eine beinahe passgenaue Anwendung für die momentanen Ansprüche an individuelle Förderung zur Verfügung stellen kann.

AUTORENLESUNG MIT HANS-PETER SCHNEIDER WECKT DIE FREUDE AM LESEN–
„SEPPIS TAGEBUCH“ BEGEISTERT SCHÜLER UND LEHRER

Tagebuch5

Am 22.Oktober 2019 war der Autor Hans-Peter Schneider zu Gast an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen und las für alle fünften, sechsten und eine 4. Klasse aus der Grundschule Regen aus seiner humorvollen Comic-Roman-Reihe „Seppis Tagebuch“ vor. Insgesamt fanden drei 90-minütige Lesungen statt. Protagonist ist der 14 Jahre alte Seppi, der seinen Schulalltag mit all seinen Irrungen und Wirrungen bestreitet. Mit dem Ziel, bei den Schülern die Begeisterung für das Lesen zu fördern bzw. zu belohnen, hatte die Lehrkraft Christiane Harant diesen Vormittag organisiert. Die Besonderheit lag darin, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, einen ihnen zum Teil schon bekannten Autor live und persönlich kennenzulernen und zu erfahren, was eine professionell durchgeführte Lesung auszeichnet. Begeistert zeigten sich unsere Schüler auch dadurch, dass sie nicht wie gewohnt stillsitzen und leise sein mussten, sondern sich aktiv und auch laut an der Darbietung beteiligen durften.

Rentiertorte zum Lehrergeburtstag am Polarkreis
Realschule Regen im Rahmen des Erasmus+-Programms zu Gast im finnischen Oulu
Finland1

Mit ungewohnten Temperaturen sahen sich drei Mitglieder der Siegfried-von-Vegesack-Realschule auf ihrer Reise in die finnische Universitätsstadt Oulu konfrontiert. Grund des EU-geförderten Besuchs war das Schulentwicklungsziel der weite-ren Verbesserung der Unterrichtsqualität durch Lernen von anderen in Europa. Um nicht mit leeren Händen in das Land der Topplatzierungen in Studien wie PISA zu kommen, brachten die Regener ihr Leseförderkonzept mit, das in Finnland auf sehr großes Interesse stieß. Zunächst stand aber ein Besuch im Forschungszentrum für Lern- und Erziehungstechnologie (LET) der Universität Oulu auf dem Programm. Dort werden Lehrkräfte für das erfolgreiche finnische Schulsystem in Sachen Digitalisierung ausgebildet. Beeindruckend waren insbesondere die Variabilität der Lernräume und der Schwerpunkt der finnischen Lehrerausbildung auf der Anleitung zum Selbermachen der Schülerinnen und Schüler - sei es bei einfachen Mathematikaufgaben, in musi-schen Fächern oder bei komplexen Robotikwettbewerben. Auch der Ablauf von Vorlesungen und Seminaren ist für deutsche Besucher erst einmal ungewohnt: Die Räume sind offen, es gibt unterschiedlichste Sitzgelegenheiten, jeder darf so lernen, wie es für ihn am bequemsten ist. Man fühlt sich eher wie in einem Café als in einer Uni.

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