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Wo kommt mein Fußball her?

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Dieser Frage gingen die Schüler der 6. Jahrgangsstufen der Siegfried von Vege-sack-Realschule in Regen auf den Grund. Passend zur Fußball-WM in Russland fand ein Projekt zum Thema „Faire Fußbälle“ statt. Dass 700 kraftaufwändige Stiche und ca. 3 Stunden Zeit notwendig sind, bis der Ball rollt, war wohl bis jetzt keinem der Jugendlichen bewusst und wird vielleicht in Zukunft einige davon abhalten, gedankenlos Billigfußbälle zu kaufen. Die Leiterin der Eine-Welt-Station des Landshuter Arbeitskreises „Partnerschaft mit der Dritten Welt e. V.“, Frau Andrea Gerung, führte mit ihrer Kollegin Frau Rupp das Projekt durch. Die Schüler erfuhren zunächst Wissenswertes über Pakistan, wo der Großteil der Fußbälle in Fabriken oder auch in Familien, die als Subunternehmer beteiligt sind, hergestellt wird. 700 Hersteller, davon sechs mit FAIRTRADE-Zertifizierung, produ-zieren jährlich ca. 70 Millionen Fußbälle. 65 % werden von Hand genäht. In der konventionellen Produktion müssen pro Tag 5 – 6 Bälle in ca. 10 Stunden Arbeits-zeit geschafft werden. Für einen Ball verdient ein Näher ca. 50 Cent. An dieser Stel-le kommt der faire Handel ins Spiel, der darauf achtet, dass die Arbeiter Löhne er-halten, die ihre Existenz sichern und menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein-geführt und eingehalten werden. Bedingungen für die Fairtrade-Klassifikation der Firmen sind unter anderem das Verbot der Kinderarbeit, nachhaltige und umwelt-schonende Produktion und besondere Unterstützung der Frauen. Die Frauen arbei-ten in besonders eingerichteten Räumen. Nur fair hergestellte Bälle erhalten auch das FAIR-TRADE-LOGO.

Abschlussprüfung 2018

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Der Prüfungstag hatte früh begonnen – zumindest im Direktorat: „Geöffnet am 20. Juni um 6:30 Uhr“ steht handschriftlich auf dem Kuvert, in dem die Prüfungsaufgaben steckten und das einmal versiegelt war. Eineinhalb Stunden später lag je eine dieser Aufgaben auf einem nummerierten Schreibtisch in der Turnhalle. 240 Minuten hatten die Zehntklässler nun Zeit, sie zu erledigen. Neben einem textgebundenen Aufsatz mussten die 99 Absolventen, 56 Burschen und 43 Mädchen, auch eine Erörterung schreiben. Keiner aus dem Jahrgang fehlte am ersten Prüfungstag. Deutsch ist für alle Pflicht – für die 27 Schüler aus dem Technik-Zweig ebenso wie für die 34 Wirtschaftler, die 10 „Franzosen“ und die 28 aus dem Sozialwesen-Zweig. Am Donnerstag war die Gruppe der Prüflinge deutlich kleiner als zum gestrigen Start: Nur die 10 Schüler aus dem sprachlichen Zweig treten zum Französisch-Test an. Am Freitag war beim Englisch-Test wieder „volles Haus“, am Montag bei der Mathematik-Prüfung ebenso.

Realschüler pflegen Tradition und Glauben

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Wallfahrten haben im Bayerischen Wald eine lange Tradition, die in vielen Pfarrgemeinden immer noch gepflegt wird. Tradition und Glauben sind Werte, die an an der Siegfried-von-Vegesack Realschule einen sehr hohen Stellenwert haben. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Fußwallfahrt von Regen nach Rinchnach zur alljährlichen Tradition geworden ist. Alle vier fünften Klassen machten sich zusammen mit ihren Lehrkräften (Hr. Ederer, Fr. Koppitz, Hr. Lendner, Fr. Mühlbauer, Fr. Raith) auf den Spuren des Heiligen Gunther auf den Weg und beteten auf Teilstrecken den Rosenkranz. Mit den selbst gebastelten Kreuzen und Bändern mit Wallfahreranliegen waren die Kinder bestens gerüstet. Unterstützt von den Schulsanitätern, die für das Absichern der Straße und das Verarzten kleinerer Wehwehchen unverzichtbar waren, bewältigten über 100 Schüler die mehr als 10 Kilometer lange Strecke. Am Ende waren alle Beteiligten stolz, trotz Hitze und teils beschwerlichem Fußmarsch gesund in Rinchnach angekommen zu sein.

Regener Beach-Volleyballer nach hartem Kampf Dritter im Regionalfinale

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Die Regener Volleyballcracks spielten vergangenen Montag das lang erwartete Regionalfinale in Grafenau. Mit dabei waren neben dem Gastgeber vom Gymnasium Grafenau auch das Comenius-Gymnasium aus Deggendorf. Wie erwartet setzte sich die Volleyball-Stützpunktschule, gespickt mit etlichen VereinsspielerInnen, aus Grafenau klar gegen Regen und Deggendorf durch. Das spannendste Duell des Tages aber lieferten sich die Außenseiter aus Regen gegen Deggendorf. Bis zuletzt konnten sie dabei das Match gegen die Favoriten aus Deggendorf ausgeglichen gestalten. Nachdem sich die Regener Mädchen (Kathrin Fischer, Annika Klink) den Deggendorferinnen klar geschlagen geben mussten, konnten sich die Jungs mit Sebastian Rudisch und Marco Markov klar mit 2:0 gegen ihre Gegner zum Ausgleich durchsetzen. Das entscheidende Mixed-Spiel verloren Verena Mühlbauer und David Mader nach hartem Kampf erst im entscheidenden dritten Satz unglücklich mit 1:2. Damit konnten die Regener Schüler trotz des dritten Platzes stolz und zufrieden die Heimreise antreten, entschlossen es nächstes Jahr noch ein bisschen besser zu machen.

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