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Aufeinander achten, Grenzen erfahren - und dann darüber springen
Erlebnistag der Offenen Ganztagsschule der Realschule im Kletterpark Schönberg

OGS Ausflug

Klettern gehört im Normalfall nicht zum Angebot der Offenen Ganztagsschule der Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen, doch, wenn man das ganze Schuljahr über fleißig gearbeitet hat, hat man sich am Schuljahresende auch einmal eine abenteuerliche Abwechslung verdient. So brachen die Schüler am vergangenen Donnerstag auf, begleitet von ihren Betreuerinnen Nicole Weber und Heike Rossel, in den Kletterpark Schönberg, um dort einen erlebnispädagogischen Tag zu verbringen, der ganz unter dem Motto „Aufeinander achten, Grenzen erfahren- dann den Mut haben darüber hinweg zu springen“ stand. Als erstes wurde eine Einweisung durchgeführt, welche alle Kinder mit höchster Aufmerksamkeit verfolgten. Hier wurden die Kletterregeln erklärt und wir verstanden schnell, dass man sich immer durch das „Vier-Augen-System“ mit seinem Partner absichern muss. Nur so kann beim Klettern in Schwindelerregender Höhe auch wirklich nichts passieren. Nachdem alle Teilnehmer mit ihren Klettergurten, Sicherungshaken, Seilrolle und Helm ausgestattet waren, wurden wir auch hier noch zweimal von dem geschulten Personal kontrolliert, ob auch wirklich alles an Ort und Stelle richtig saß. Dann machten wir uns auf zur ersten Station um dort zu verfolgen, wie jeder sich selber mit seinem Sicherungshacken richtig am Tragseil einhängen sollte. Ohne erneute Augenkontrolle des Partners durfte auch hier kein Hindernis betreten werden Mit der ausgesprochenen Rückversicherung: “Kann ich los?“ „Ja du kannst!“, ging es dann auch endlich los.

Hier zeigte sich ziemlich schnell, dass nicht unbedingt der beste Freund oder die Freundin auch der beste Kletterpartner war. Ein Vorteil war es immer ein Team zu haben, bei dem ein Kleinerer und ein Größerer zusammen waren. Dies war sehr hilfreich beim Umhängen, denn manche von unseren OGS-Kindern hatten einfach zu kurze Arme, um an die Sicherungsseile zu gelangen. Schnell hatten sich die Klettergruppe neu gemischt und so konnte es dann auch für einige ganz fix in den schwereren Teil des Kletterparks gehen. Immer unter der Aufsicht von dem Personal des Veranstalters sahen wir unsere Großen bald in den Bäumen schwingen. Ob sie dabei immer angstfrei waren bleibt wohl ihr Geheimnis. Frau Weber und Frau Rossel beschäftigten sich in aller Ruhe mit den Kleinen und nicht so mutigen Kletterinnen und Kletterern. Mit viel Geduld, Ausdauer, und Überzeugungskraft gelang es ihnen, alle Ängste und Zweifel der Kinder aufzuheben und mit dem Vertrauen aufeinander das „Hindernis“ zu überwinden.
Wer jetzt auf wen mehr stolz war kann nicht beantwortet werden. Das Lachen in den Gesichtern und der Satz: „Wau, i hob mi traut“, war berührend für alle.
Nach diesem Abenteuer machten wir uns müde und geschafft auf den Heimweg. Anschließend traf man sich noch im Pausenhof der Schule, wo uns schon einige Eltern gespannt erwarteten. Frank Rossel grillte die mitgebrachten Würstel, Fleisch und auch Käse. So ließen wir den unvergesslichen Tag, welcher mitgesponsert wurde vom Förderverein der Schule und dem Caritas -Verband Regen, in gemütlicher Runde ausklingen.

 

 

 

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