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„Ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt“
Vortrag des Hospizvereins an der Realschule

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Auf Einladung der Fachschaft Katholische Religion an der Regener Realschule hat die Vorsitzende des Hospizvereins Zwiesel-Regen, Heidemarie Horenburg, den Schülern der 10. Klassen die Ziele und Aufgaben der Hospizbewegung nähergebracht.
Sie spannte dabei einen Bogen vom Sterbeprozess des Menschen über die Phasen des Sterbens, den Umgang mit den Sterbenden und ihren Rechten, Ängsten und Sorgen bis hin zur Vorstellung des Hospizvereins und dessen Arbeit. Der Referentin gelang es trotz der schwierigen Thematik, die jungen Zuhörer mitzunehmen, indem sie immer wieder von ihren eigenen, persönlichen Erfahrungen erzählte und glaubhaft machte, dass ehrenamtliches Engagement auch hier notwendig und wichtig sei und auch gewünscht werde. Dabei stellte sie klar, dass Aufgabe der Hospizvereine und Zielsetzung des Hospizgedankens Hilfe im Sterben im Sinne von Sterbebegleitung sei und nichts zu tun habe mit den in der Diskussion stehenden Formen der Sterbehilfe. Der Schwerstkranke oder Sterbende soll seine letzte Lebensphase menschenwürdig, das heißt begleitet, möglichst selbstbestimmt und schmerzfrei verbringen dürfen. So bietet der Hospizverein neben Sterbe- und Trauerbegleitung auch Beratung an, wenn es z. B. um die Patienten- oder Betreuungsverfügung geht.
Den Realschülern wird dieser Schultag sicher in Erinnerung bleiben, er wird sie zum Nachdenken anregen. Die Schulfamilie bedankte sich bei der Referentin mit einem kleinen Geschenk und einer Spende für den Hospizverein.

 

 

 

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