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Fahrt ins Konzentrationslager Mauthausen

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Am 03.02.15 fuhren die 9C und 9D in das Konzentrationslager Mauthausen bei Linz. Nach ca. zwei Stunden Fahrt kamen wir am KZ an. Im Bus war die Stimmung noch sehr ausgelassen, doch als der Rundgang begann, wurde die Stimmung von Minute zu Minute angespannter. Zuerst haben wir den ehemaligen Fußballplatz besichtigt, wo jedoch damals direkt nebenan Häftlinge starben bzw. ermordet wurden. Für mich ist das unvorstellbar, dass man Fußball spielt und Spaß hat während 50 Meter weiter Leute erschossen werden. Danach sind wir zum Steinbruch gegangen, wo damals die Inhaftierten unter schlimmsten Bedingungen arbeiten mussten. Dann sind wir an vielen Denkmälern von betroffenen Nationen vorbei zur Klagemauer, wo wir viele Gedenktafeln anderer Länder hängen sahen.

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Dort bekamen wir auch ein Bild von einem Juden gezeigt, der im Winter nur mit Stoffschuhen und zerfetzten Kleidungsstücken bedeckt an der Klagemauer stand Ich fand es ziemlich erschreckend da ich Jacke, Mütze und Handschuhe an hatte, mich aber trotzdem fror. Die Gefangenen damals mussten unheimlich starke Schmerzen ertragen. Nachdem wir die Baracken der Funktionshäftlinge besichtigt hatten sind wir in die Gaskammer und zu den Verbrennungsöfen gegangen, wo mich ein unbeschreiblich erdrückendes Gefühl beschlich. Ich hatte so viele Gedanken im Kopf und musste die ganze Zeit daran denken, wie sich die Juden und die anderen Häftlinge wohl fühlten, als sie in die Gaskammer gingen.
Nach der Fahrt schäme ich mich für die Taten der Deutschen und wünsche mir, dass alle Menschen in Deutschland, ob jung oder alt, sich über die damalige Lage informieren und sehen wie schrecklich es zu dieser Zeit war, damit so etwas nie wieder passiert.

Benedikt Rager, 9c

 

 

 

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