Rassismus LogoLogo Wir sind Fairtrade School

Geschichte

„Elser – Er hätte die Welt verändert“
Die 9. Und 10. Klassen besuchten am 16. Juli eine Kinovorstellung

Elser

Georg Elser war ein baden-württembergischer Schreiner, der im Jahr 1903 geboren wurde. Als junger Mann erlebte er hautnah, wie das Naziregime in Deutschland das Land veränderte und in einen totalitären Staat verwandelte. Unterdrückung, Verfolgung und Gleichschaltung beherrschten den Alltag.
Der Film „Elser – Er hätte die Welt verändert“ beleuchtet das Leben von Georg Elser und beschreibt, wie in dem einfachen und politisch gänzlich unmotivierten Mann der Gedanke zum Widerstand gegen das Terrorregime reifte. Er beschloss ein Attentat auf Adolf Hitler. Bei einer NS-Kundgebung im Münchner Bürgerbräukeller sollte eine Zeitbombe den Führer töten. Dieser Plan misslang und Elser wurde verhaftet, grausam gefoltert und schlussendlich hingerichtet.

Besichtigung der Veste Oberhaus

VesteOberhaus4

Bei bestem Wetter starteten die Klassen 7a und 7c am Donnerstag, 2. Juli, zusammen mit Frau Kisyma und Herrn Grimm ihre Exkursion zur Veste Oberhaus in Passau. Um das mittelalterliche Leben auf einer Burg zu erkunden, ging die Führung über den Burghof zum Pallas, wo es verschiedene Räume zu unterschiedlichen Themengebieten zu sehen gab. So wurden ihnen dort die Bereiche „Alltag im Mittelalter“, „Kälte und Finsternis auf einer Burg“, „Speisen an einer Festtafel“ und „Waffen und Rüstung“ sehr anschaulich näher gebracht. Die Schüler konnten ihre Kräfte beim Löcher bohren mit einem mittelalterlichen Bohrer beweisen, ein Festmahl wie zu Königs Zeiten nachvollziehen oder Teile einer Ritterrüstung anprobieren.

DDR wird im Geschichtsunterricht lebendig

Zeitzeuge

„Regel war, gegen Regeln nicht zu verstoßen“, so Karl-Heinz Döring, der in Prenzlau, einer Stadt 80 km nördlich von Berlin, geboren und aufgewachsen ist und bis zu seinem 32. Lebensjahr in der ehemaligen DDR gelebt hat. Er fühlte sich wie in einer „Jacke“, in die man vom SED-Staat gezwängt wurde und die man nur unter Freunden oder der Familie kurzzeitig ablegen konnte. Auch wirtschaftlich war die DDR alles andere als ein Arbeiterparadies. Um an viele Produkte zu kommen, musste man sich einiges einfallen lassen oder gute Beziehungen haben. So tauschte Döring schon mal Pralinen gegen eine ACDC-Platte. Beim Gedanken an den Mauerfall von 1989 bekommt der Wahl-Regener, der seit 1991 hier lebt, immer noch eine „Gänsehaut“.

Fahrt ins Konzentrationslager Mauthausen

Mauthausen1

Am 03.02.15 fuhren die 9C und 9D in das Konzentrationslager Mauthausen bei Linz. Nach ca. zwei Stunden Fahrt kamen wir am KZ an. Im Bus war die Stimmung noch sehr ausgelassen, doch als der Rundgang begann, wurde die Stimmung von Minute zu Minute angespannter. Zuerst haben wir den ehemaligen Fußballplatz besichtigt, wo jedoch damals direkt nebenan Häftlinge starben bzw. ermordet wurden. Für mich ist das unvorstellbar, dass man Fußball spielt und Spaß hat während 50 Meter weiter Leute erschossen werden. Danach sind wir zum Steinbruch gegangen, wo damals die Inhaftierten unter schlimmsten Bedingungen arbeiten mussten. Dann sind wir an vielen Denkmälern von betroffenen Nationen vorbei zur Klagemauer, wo wir viele Gedenktafeln anderer Länder hängen sahen.

Beeindruckender Vormittag im Kloster Niederaltaich

Kloster1

„Mei, is der süß!“ Dass es in einem Benediktinerkloster auch einen Hund geben kann, war für die meisten Schüler der Klassen 7b und 7d dann doch eine Überraschung. Obwohl die Schüler im Geschichtsunterricht schon einiges über das Leben der Mönche im Mittelalter und in der Neuzeit gelernt hatten, brachten sie die vielen Eindrücke bei ihrem Besuch im Kloster Niederaltaich an der Donau immer wieder von Neuem zum Staunen.
Im Zuge des Geschichtsunterrichts der 7. Klassen entstand die Idee, doch einmal auch ein Kloster in der Nähe genauer anzusehen. Vor allem das heutige Klosterleben sollten die Schüler dabei näher kennenlernen können. Beim Cellerar des Klosters Niederaltaich, Dr. Frater Vinzenz Proß, trafen die interessierten Schüler dann auf einen sehr weltoffenen Insider, der ihnen alle Fragen beantwortete und vieles über die damalige und heutige Klosteranlage mitteilte.

Zum Seitenanfang