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Geschichte

Römer im Bayerischen Wald gesichtet

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Mit den Worten „Salvete amici. Sum Iulius Iosephus. Sum legionaris in Tertia Italica.“ stellte sich der Römerexperte Josef Geisberger als letzter Überlebender der III. Italischen Legion am Mittwoch, den 21. Mai, den Sechstklässlern der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen vor. Er gehört zu einer Gruppe von jungen Historikern namens „Monumentum Vividum“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das „Alte Rom“ zu neuem Leben zu erwecken. Von Kopf bis Fuß als Römer gekleidet entführte er die Schüler auf eine spannende Zeitreise in das Römische Reich.

Unterrichtsfahrt KZ-Mauthausen

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Anlässlich des Unterrichtsthemas Nationalsozialismus im Fach Geschichte, machten sich am 03.02.2014 und am 04.02.2014 alle neunten Klassen auf den Weg ins Konzentrationslager Mauthausen bei Linz.
Nach der Ankunft gingen wir ins Besucherzentrum. Dort haben wie mit einem Film begonnen, der uns kurz über die Vorgeschichte, die Entstehung und das Vorgehen im Konzentrationslager im 20. Jahrhundert informierte. Es wurden Bilder und kurze Filmausschnitte gezeigt, die die Lage der damaligen Häftlinge darstellten. Danach haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und wir somit die Führung fortsetzen konnten. Wir wurden mit der Besichtigung der aufgestellten Denkmäler auf dem Außengelände, auf dem sich auch etliche Gedenktafeln und der Steinbruch mit der bekannten Todestreppe befanden.

„Ich wollte nie mehr deutschen Boden betreten“

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Zeitzeuge und Auschwitz-Überlebender Max Mannheimer zu Gast in Regen

Rund 400 SchülerInnen der 9. und 10. Klassen der Realschule Regen, sowie SchülerInnen der FOS erlebten am vergangenen Donnerstag in der Realschulturnhalle Geschichte pur und hautnah.

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Der fast 90-jährige Auschwitz-Überlebende Dr. Max Mannheimer, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident des Internationalen Dachaukomitees, erzählte fast zwei Stunden aus seinem bewegten Leben. Seit er sich irrtümlich dem Tode nahe wähnte ist es ihm ein inneres Anliegen seine Botschaft zur „Versöhnung und Verständigung“ an Schulen, Universitäten und kirchlichen Einrichtungen weiterzugeben. In seinen kurzweiligen und erstaunlich detaillierten Schilderungen gelang es ihm seine jungen Zuhörer zu faszinieren und für seine Sache zu interessieren.

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Erstaunlich wie Mannheimer seine bedrückende Vergangenheit und die menschenverachtenden Taten der Nationalsozialisten sachlich, schülernah und dennoch humorvoll vortrug. Geduldig ging der charismatische Zeitzeuge dabei auf die zahlreichen Fragen der Schüler ein, die gebannt seinen Worten lauschten. Am Ende seines lebendigen Vortrags stellte Mannheimer seinen Appell nach „Freiheit und Humanität“ und die Bitte sich für die Demokratie als wertvolles Gut  einzusetzen.

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