Rassismus Logo

Geschichte

Römerexperte der Universität Regensburg zu Besuch
„Pugnate!“ – Schüler der 6. Klassen schlüpfen in die Rolle römischer Legionäre

Rmer

Am Montag nach den Pfingstferien besuchte der Römerexperte Josef Geisberger (Römerprojekt „Monumentum Vividum“, Universität Regensburg) unter dem Motto „Geschichte selbst erleben“ alle 6. Klassen der Realschule Regen. Von Kopf bis Fuß als römischer Legionär gekleidet nahm er die Schüler auf eine spannende Zeitreise in die Welt der Römer mit.
Theorie und Praxis wechselten sich ab, indem der Fachmann zunächst eine Einführung über das Leben und den Kampf der Legionäre gab, unterstützt durch Bild- und Anschauungsmaterialien. Im sich direkt anschließenden Praxisteil waren die Schüler selbst gefordert: Haben auch sie das Zeug zum Legionär? Hierzu mussten sich die Schüler erst einmal einer Musterung unterziehen, die aus drei Schritten besteht: Rechtliche Voraussetzung (Bist du römischer Bürger?), medizinische Untersuchung (Bist du fit genug?) und der Prüfung des Bildungsstandes (Kannst du lesen, schreiben und rechnen?). Natürlich meisterten die Freiwilligen alle Prüfungen mit Bravour!

Geschichte vor Ort – 8. Klassen erkunden das Landwirtschaftmuseum Regen

Landwirtschaftsmuseum1

Zusammen mit den beiden Geschichtslehrerinnen Corinna Weinzierl und Martina Loibl hatten die beiden Klassen 8b und 8c am 16. März 2017 die Gelegenheit, einen Vormittag lang das örtliche Landwirtschaftsmuseum zu erkunden. Entgegen aller Erwartungen und Vorbehalte hatte das Museum weitaus mehr zu bieten als „nur“ landwirtschaftliche Themen. Die Schüler begaben sich auf eine Zeitreise vom 17. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts und lernten dabei vieles über die Lebensumstände in ihrer Heimat. Roland Pongratz, der kommissarische Leiter des Landwirtschaftsmuseum und Kulturbeauftragter des Landkreises Regen, hatte ein museumspädagogisches Programm für die 8. Klassen vorbereitet. Den Auftakt bildete ein eigens vom Landwirtschaftsmuseum produzierter Film, der die Schüler auf das Thema Landwirtschaft und Wandel einstimmen sollte. Weiter ging es mit einer Führung durch die Räumlichkeiten des Museums. Hier hatten sie die Möglichkeit, Exponate nicht nur zu betrachten oder erklärt zu bekommen, sondern sie auch selber auszuprobieren. Besonders fasziniert waren die Schüler von der Technikentwicklung, die sie im Zusammenhang mit der Industrialisierung derzeit im Geschichtsunterricht behandeln.

Interview mit einem Mönch
Geschichtsexkursion der 7. Klassen ins Kloster Metten

Barockkirche

Am 1.12.2016 machten sich die drei siebten Klassen zusammen mit ihren Geschichtslehrerinnen Frau Loibl und Frau Weinzierl sowie dem Fachbetreuer Herrn Eibner auf den Weg ins Benediktinerkloster nach Metten. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler bereits im Unterricht mit dem Leben in einem (mittelalterlichen) Kloster beschäftigt hatten, sollten sie nun die Gelegenheit bekommen, ein regionales Kloster zu besuchen und einen Experten zu befragen. Pater Norbert, der 1982 in den Benediktinerorden in Metten eingetreten ist, erklärte sich bereit, die Fragen der Siebtklässler zu beantworten, die sie vorab gesammelt hatten. Zunächst aber führte sie der Mönch in die barocke Klosterbibliothek, in der über 200 000 Bücher stehen.

„Das Wirtschaftssystem war nicht alltagstauglich“
Karl-Heinz Döring, ein Zeitzeuge, berichtet aus der „Ex-DDR“

doering2

Am vergangenen Montag, den 12. Dezember, besuchte mit Karl-Heinz Döring ein alter Bekannter die Regener Realschule. Nicht nur dass seine Tochter Anna vor einigen Jahren hier ihren Abschluss machte, sondern vor allem der jährliche Besuch als Zeitzeuge verbindet ihn mit der Siegfried-von-Vegesack Realschule. Sein inneres Verlangen Jugendlichen die Ereignisse in der ehemaligen DDR begreiflich zu machen, bringen ihn immer wieder hier her zurück. Und so bringt Döring den Schülerinnen und Schülern nun mehr seit fünf Jahren voller Begeisterung und Leidenschaft die Geschichte der DDR näher und gibt dabei intime Einblicke in das Innenleben des Regimes, aber auch in sein eigenes. Denn es sind nicht nur skurrile Geschichten, die das Wirtschaftssystem als nicht alltagstauglich entlarven, sondern auch private, oft emotionsgeladene Episoden, die Herr Döring erzählt.

„Die wichtigste Währung in der DDR waren gute Beziehungen“
Karl-Heinz-Döring gibt als Zeitzeuge Realschülern Informationen aus erster Hand

Zeitzeuge1

(Bayerwald-Bote) Karl-Heinz Döring fühlt sich wohl in Regen, wo er seit 1991 lebt. In seiner alten Heimat konnte davon nicht die Rede sein. Döring stammt aus Prenzlau, einer Stadt nördlich von Berlin, in der er bis zu seinem 32. Lebensjahr zuhause war. Er hat also reichlich Eindrücke und Erfahrungen aus der DDR. Deshalb besucht Döring seit vier Jahren die 10. Klassen der Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen, um als Zeitzeuge von seinen Erlebnissen vor und nach dem Mauerfall zu berichten. Am Mittwoch war es wieder soweit.

Zum Seitenanfang