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Erdkunde

Entwicklungshilfe aus erster Hand
Christina Haverkamp bei Stamm der Yanomami am Amazonas

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"Seit 2 Monaten bin ich wieder von den Yanomami zurück:" Mit diesem Satz hat Frau Christina Haverkamp ihr junges Publikum mit auf ihre abenteuerlichen Reisen zu einem der letzten Naturvölker unserer Erde genommen. Die Schülerinnen und Schüler schauten gebannt auf die Leinwand und hörten aufmerksam zu, als sie erzählte, dass die Existenz und Lebensweise dieser Indianer seit fast vier Jahrzehnten bedroht wird – von Goldsuchern, Großgrundbesitzern und von aus der Zivilisation eingeschleppten Krankheiten, die bei uns in Europa meist unbeschadet überstanden werden.

Vortrag über Yanomami Indianer für die 5.und 8.Klassen

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„Wie putzen sich die Yanomami eigentlich die Zähne?“ oder „Hatten Sie auch schon einmal Malaria?“ waren unter anderem Fragen, die die Schüler der 5. und 8. Klassen der Siegfried-von-Vegesack-Realschule an Frau Christina Haverkamp stellten. Dem vorangegangen war ein äußerst interessanter und lebendiger Vortrag über ihre Erlebnisse und Erfahrungen bei den Yanomami-Indianern in Brasilien und Venezuela. „Yanomami heißt einfach ‚Mensch‘ in der Sprache des Yanomami-Volkes“, erklärte die ehemalige Lehrerin für Mathematik und Sport. Mit beeindruckenden Bildern schilderte sie das Leben und die Kultur der Yanomami-Indianer, eines der letzten noch ursprünglich lebenden Naturvölker. „Die Yanomami haben keinen Kalender, es gibt keine Wochentage oder Sonntage und auch keine Geburtstage“, erzählte Christina Haverkamp. „Die Indianer schmücken sich mit Zierstäben, ähnlich wie bei uns ein Piercing. Sie haben eine eigene Sprache.“ Seit über 24 Jahren setzt sie sich für das Überleben der Yanomami ein, deren Lebensraum durch Abholzung der Regenwälder, Minenkonzerne, Großgrundbesitzer und Goldsucher stark gefährdet ist.

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