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„Kriminalkommissar Max Esterl“ zu Besuch in der Realschule

Heindl

Das Lesen steht bei den Jungs nicht gerade ganz oben in deren Interessenskala. Wenn allerdings der Autor eines Romans leibhaftig vor ihnen steht und sich als ganz normaler Mensch entpuppt, sympathisch und überaus humorvoll, so leuchten auch die Augen von 14- bis 16-jährigen Buben. So geschehen in der 9. Klasse der Realschule Regen, als Ossi Heindl, mittlerweile pensionierter Gymnasiallehrer und ehemaliger Leiter des Mädchenwerk Zwiesel, aus dem Nähkästchen eines Romanschriftstellers plauderte und Kostproben aus seinem neuen Roman „Karl Klostermann und das rote Herz“ ablieferte. Woher haben Sie Ihren Stoff für den Roman? Wie geht man an eine solche Aufgabe heran? Wer ist Max Esterl?  Verschmitzt beantwortete Ossi Heindl die neugierigen Fragen und freute sich sichtlich, dass sie alle im Rahmen des Deutschunterrichts seinen Erstlingsroman „Karl Klostermann und der Ameisenhaufen“ gelesen haben und somit mit den Figuren der Geschichte vertraut sind. Immer wieder punktete er bei seinen Zuhörern, indem er auch Anekdoten aus seiner eigenen Schulzeit einstreute. Als er aber anfing, ein Kapitel aus seinem aktuellen Roman vorzulesen und dabei in die Rolle der Figuren schlüpfte, großartig sein nachgeahmter böhmischer Akzent, konnte man die Begeisterung in den Gesichtern der jungen Zuhörer ablesen. Klassensprecher Jonas Raster bedankte sich bei Ossi Heindl für den Besuch und überreichte augenzwinkernd eine kleine Aufmerksamkeit, die dem pensionierten Gymnasiallehrer ähh Kriminalkommissar Max Esterl bestimmt zusagte. Ossi Heindl und Klassenlehrer Dieter Gewiese, der den Besuch initiierte, meinten, wenn das Lesen in der Beliebtheitsskala jetzt einen Rang nach oben gerutscht ist, hat sich der Besuch schon ausgezahlt.

 

 

 

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