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Bunte Griffe machen Probleme
An der Realschule wurde in Eigenarbeit eine Bouldergrotte installiert

KletterSparkasse

(Bayerwald-Bote) Die Kletterschuhe müssen schön eng sitzen, ein bisschen Magnesiapulver gegen den Handschweiß – mehr braucht der Boulderer nicht für seinen Sport. Zumindest keine 15 Meter hohe Hallenkletterwand, nicht Seil, Gurt und Seilpartner. Eine Boulder-Grotte, wie sie jetzt an der Regener Realschule gebaut wurde, reicht völlig. Der Überhang sorgt dafür, dass auch bei Zimmerhöhe einige Klettermeter zusammenkommen. Hat der/die Sportler/in das Bewegungs-Problem in der gewählten Griff-Farbe geknackt, dann kann er sich von der Decke auf eine dicke Hochsprungmatte plumpsen lassen. 2020 feiert der Sport seine olympische Premiere. Die großen Boulderhallen, etwa die „Boulder-World“ in Regensburg, haben enorme Anziehungskraft bei Jugendlichen, weiß Lehrer Christian Ederer von der Realschule. Schon die Boulderwand an der Außenwand der Schulaula hatte die Schule in Eigenregie installiert, seither gibt es das Wahlfach Bouldern. „Aber da waren wir zu sehr vom Wetter abhängig“, sagt stellv. Schulleiterin Simone Üblacker, „zu oft musste ein Alternativprogramm herhalten.

Was lange währt...
Unsere Realschule hat einen kleinen, sehr feinen Boulderraum

Kletterwand10

Nach Jahren der Planung ist es endlich (fast) soweit: Unsere Realschule hat einen kleinen, sehr feinen Boulderraum. Bis zu diesem Schuljahr ist die Umsetzung dieses Projekt stets an der Finanzierung gescheitert. Das Wahlfach Bouldern an unserer Außenkletterwand litt häufig an den Launen des Wetters. Im Frühjahr regnete es, im Sommer schwitzten die jungen Klein-Gipfel-Stürmer,...
Herr Raster und unser neuer Hausmeister Herr Smolka wollten diesem Notstand ein Ende setzten: "Wir bauens selbst! Kann doch nicht so schwer sein...!" So begann im Büro unseres Schulmanagers die Reise ins Land der Kletterwandbauer. Doch leider wehrte sich ein tonnenschweres Ungetüm, welches seinen Platz in dem Nebenraum der Turnhalle behauptete. Nachdem diese alteingesessene Kraftstation umgezogen worden war, offenbarte der Raum seine Qualitäten und Tücken. Gefühlt 37 Entwürfen später wurde die offene Umsetzung des unten gezeigten beschlossen.

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