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Veranstaltungen

„Lonely Spring“ rocken die Realschule
Über 400 Gäste machen „Real Rock in School“ zu einem Mega-Event

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(Bayerwald-Bote) Da wackelten die Wände, die Aula war brechend voll und es herrschte eine Bombenstimmung beim Großereignis dieses Jahres an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule: Bei „Real Rock in School“. Nach wochenlanger Planung und Vorbereitung und Sponsorensuche durch die Klassen 9a und 9d konnte das Festival steigen. Mit rund 450 Besuchern wurden die kühnsten Erwartungen der Festival-Organisatoren übertroffen. Den Start machten die „Bajunarrischen“ aus Bodenmais. Ihre ursprüngliche Musik und vor allem Johannes Weinberger am Akkordeon sorgte schnell für gute Laune. Nach der Begrüßung durch Simon Stegbauer (9a), der nochmal auf die geleistete Arbeit zurückblickte und das Engagement der Klassen betonte, zeigte dann „The Living“ aus München ihr volles Repertoire aus elektronischen Beats und grandioser Soulstimme. Das Publikum wurde an den zahlreichen Essens- und Getränkeständen bestens versorgt, war aber in Sachen Stimmung noch etwas zurückhaltend.

„Real Rock in School“

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Wer glaubt, dass sich hinter diesem Titel ein neues Unterrichtsfach verbirgt, der irrt gewaltig. Bei „Real Rock in School“ handelt es sich um ein Projekt der Klassen 9a und 9d. Ein solches muss an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule jedes Jahr in der 9. Jahrgangsstufe durchgeführt werden und bis jetzt wurden dabei von den Schülern Themen wie der Bayerische Wald, Recht und Gerechtigkeit, Ursachen der Migration oder aber auch Brauchtum behandelt. Doch in diesem Jahr soll alles anders werden, lassen sich doch in beiden Klassen wahre Musikliebhaber finden. Aus diesem Grunde entstand die Idee, ein Musikfestival ins Leben zu rufen, organisiert von SchülerInnen der Realschule! Unter Vertrag konnten hierfür überregional bekannte Bands genommen werden. Zum Beispiel wäre da zu nennen LVNG – eine Indie - Electro Pop-Band aus München, die sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit Support-Shows einen Namen in der bayerischen Musikszene erarbeitet haben und im vergangenen Oktober beim „Newcomer Contest Bayern“ zum Besten Bayerischen Newcomer gekürt wurden.

Familie ist, wenn man sich trotzdem mag
Realschul-Theatergruppe lässt Kulturen aufeinanderprallen

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(Bayerwald-Bote) Was ist das: Es nervt oft ganz brutal, aber man will es nie mehr hergeben? Diese Kurzdefinition von Familie schickte Regens Realschul-Konrektorin Simone Üblacker dem diesjährigen Theaterstück der Schulspielgruppe in ihrer Begrüßung voraus. „Eine kunterbunte Familie“ hatte am Mittwoch Premiere. Am Freitagabend war es nochmals zu sehen. Bei den Richters kann man alle Freuden der Großfamilie sehen, allerdings: Ganz so kunterbunt müsste es aus Sicht des Patriarchen Ferdinand Richter und seiner abgespannten Gattin Franziska dann doch nicht sein. Eine Tochter hat einen etwas prolligen fränkischen Russen mit heimgebracht, die zweite einen säuselnden Chinesen, die dritte einen leicht reizbaren Araber. Dabei hätte sich Ferdinand ein ganz „normales“ Familienleben gewünscht, und so liegen Spannungen in der Luft. Ganz abgesehen davon, dass sich die drei Schwiegersöhne auch untereinander schnell in die Haare geraten. Auf drei Ebenen läuft die Inszenierung vor dem Publikum in der Schulaula ab: Mal fliegen im Wohnzimmer der Großfamilie Richter die Fetzen, mal liegt die völlig apathische Franziska auf der Couch des Psychologen – und zwischendrin geben die vier Ratschweiber von ihren Liegestühlen aus ihren Senf zum Geschehen dazu.

Einladung Theater Bild

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