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Die Realschule schärft ihr soziales Profil
Im nächsten Schuljahr gibt es erstmals einen sozialen Zweig

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Mit Schwung und Zuversicht sehen diese Sechstklässler ihrer Zukunft entgegen. Die 23 Schülerinnen und Schüler sind die ersten, die an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule im Profilfach Sozialwesen unterrichtet werden. Sie bilden eine eigene Klasse.


(Bayerwald-Bote) Technisch zeichnen oder BWR? Oder doch lieber Französisch? Über solche Fragen haben die Sechstklässler an der Realschule bisher gegrübelt. Drei Wahlpflichtfächergruppen standen bis jetzt an der Schule zur Auswahl. Im nächsten Schuljahr kommt eine vierte mit dem Profilfach Sozialwesen hinzu. Das Interesse ist so groß, dass sogar eine eigene Klasse mit 23 Schülerinnen und Schülern gebildet werden kann. Die Siegfried-von-Vegesack-Realschule bietet als einzige der drei Realschulen im Landkreis diesen Zweig an.

Nach Drehschluss: Ergreifender Dank an den Regisseur
100 Realschüler verlassen die Realschule und widmen die Entlassfeier dem verstorbenen Schulleiter Feitz -
Zwölf Schüler mit einem Einser Schnitt
(siehe auch Bildergalerie)

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(Bayerwald-Bote) „Vorbei, endlich ist die Schulzeit vorbei“. Ein Gedanke, mit dem Konrektor Michael Vogl vielen Absolventen der Regener Realschule aus der Seele sprach. Doch bei einer Abschlussfeier denkt man mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück an die Schulzeit. Vorbei ist der Prüfungsstress, vorbei ist aber auch die unbeschwerte Zeit mit den Klassenkameraden. Am Freitag wurden 100 Schüler verabschiedet, zwölf schlossen mit einer eins vor dem Komma ab. Und 13 Absolventen wurden für ihr außerschulisches Engagement in Schulband und Theater ausgezeichnet.

Hand in Hand über Generationen hinweg
Zulassungsarbeit der Lehramtsstudentin Carmen Geiß an der Realschule Regen –
Projekt und Zusammenarbeit mit dem Altenheim St. Elisabet

Hand in Hand

„Zu Zeiten von Globalisierung, Anonymisierung und Individualisierung ist Soziale Sensibilität ein hohes Gesellschaftsgut.“ – Mit diesen Worten beginnt die Zulassungsarbeit der Kirchbergerin Carmen Geiß, die an der Universität Passau Lehramt für Realschulen studiert und kurz vor dem Ersten Staatsexamen steht. Ihr Hauptanliegen ist die Thematisierung von Sozialem Lernen im Religionsunterricht durch aktives Handeln und Erfahrung. In den Genuss ihres praxisorientierten Unterrichtsentwurfs kam im Schuljahr 2011/2012 die Klasse 7D (diesjährige 8D). Dieser basierte auf einer Kooperation zwischen der Realschule und dem Wohn- und Pflegezentrum St. Elisabeth in Regen: Die 24 Schülerinnen sollten sich mit dem Thema „Altern“ beschäftigen und dabei auch für die damit verbundene gesellschaftliche Problematik sensibilisiert werden. „In enger Zusammenarbeit sollten die Begriffe „alt“ und „jung“ nicht als gegensätzlich, sondern als ergänzend erfahren werden“, so Carmen Geiß in ihrer Arbeit.

Auf den Spuren des Heiligen Gunther
Traditionelle Fußwallfahrt der 5. Klassen der Realschule Regen nach Rinchnach

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„Wallfahren heißt, sich auf den Weg machen, Altes zurücklassen, Gott suchen.“ Unter diesem Motto nach dem Vorbild des Hl. Gunther unternahmen die Fünftklässler der Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen eine Fußwallfahrt auf einem alten Wallfahrerweg von Regen nach Rinchnach. Eingestimmt von Religionslehrer Josef Lendner marschierten die 5. Klassen der Realschule bereits im vierten Jahr auf diesem traditionsreichen Weg. Nachdem J. Lendner ihnen in der Aula der Realschule den Reisesegen erteilt hatte, zogen die 115 jungen Pilger zusammen mit sechs begleitenden Lehrkräften los. Für den medizinischen Notfall waren Schulsanitäter dabei; für die Absicherung der zu überquerenden Straßen sorgten Mitschüler, die in der Jugendfeuerwehr Regen aktiv sind. Allen voran schritt der Träger des großen Kreuzes, welches schon bei den vorherigen Wallfahrten jeweils mitgetragen worden war. In Poschetsried wurde zur Stärkung eine kleine Rast eingelegt, die die Lehrkräfte dazu nutzten, den Kindern bei einer Andacht die Lebensgeschichte des Hl. Gunthers nahe zu bringen. Klassenweise zogen die Schülerinnen und Schüler dann weiter und beteten dabei den Rosenkranz, wobei jeder auch die Möglichkeit hatte, seine ganz persönlichen Anliegen und Wünsche einzubringen.

1. Sommerbiathlon Cup auf dem Gelände der Realschule Zwiesel
Tolle Atmosphäre, viel Prominenz, 68 Starter im Ziel

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Ein besondere Highlight beim Sommerfest der Realschule Zwiesel war der Sommerbiathlon-Cup für Jedermann, der auf der Sportanlage der Schule stattfindet. Ob Schüler Jugendlicher oder Erwachsener, ob Anfänger oder Profi, jeder konnte die Gelegenheit nutzen und diese attraktive Sportart einmal in einem kleinen Wettkampf ausprobieren. Zweimal liegend schießen und drei kleine Crosslaufrunden mit je zirka 400 Metern waren für die Wettkämpfer zu bewältigen.

Da purzeln die Kreissportfest-Rekorde
Carina Kölbl, Matthias Aulinger und Martin Pfeffer stellen insgesamt vier neue Bestmarken auf

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(Bayerwald-Bote) Da fielen die Rekorde beim Kreissportfest der weiterführenden Schulen am vergangenen Dienstag im Bayerwaldstadion in Regen. Gleich zwei neue Kreissportfest Rekorde stellte Matthias Aulinger von der Realschule Regen auf. Sowohl im 100-Meter-Lauf (11,64 Sekunden) als auch im Weitsprung (6,35 Meter) setzte er neue Bestmarken. Das gelang auch Carina Kölbl im Kugelstoßen. Sie schaffte es als erste Schülerin überhaupt beim Kreissportfest die 3 Kilo Kugel über die 9 Meter Marke zu befördern - am Ende standen 9,01 Meter. Einen weiteren Kreissportfest Rekord stellte Martin Pfeffer vom Gymnasium Zwiesel auf, der die 800 Meter in starken 2:14.00 Minuten bewältigte.

MFM-Projekt
Mädchen: Mädchen, Frauen, meine Tage
Jungen: Männer für Männer

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Einen sehr interessanten Schultag erlebten die 5. Klassen. Das Thema Sexualkunde im Fach Biologie wurde unter dem Motto „Nur was ich schätze, kann ich schützen“ betrachtet, um somit einen Grundstein für ein positives Selbstbild zu legen. In den Erlebnisworkshops lernten die Mädchen und Jungen in getrennten Gruppen die Vorgänge in ihrem Körper kennen. Durch ausreichend Aktion und Abwechslung wurde der Schulvormittag sehr kurzweilig. So bekamen die Jungs z.B. einen Anruf von „Mr. Mind“, der ihnen einen Auftrag erteilte. Sie wurden als Geheimagenten ausgebildet und führten mit Hilfe von Rucksack,  Landkarte sowie der Powernahrung ihren Auftrag aus. Langweilig war es zu keiner Zeit, so wurde z.B. die Geschwindigkeit der Spermienproduktion anhand einer Rutschbahn (umfunktionierte Tischbänke) verdeutlicht.

Gelungener Flashmob an der Realschule Regen

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Backen für den guten Zweck

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Mit Liebe gemacht und äußerst lecker waren die Kuchen und Torten, die einige Eltern unserer Realschüler im Rahmen einer Spendenaktion für die Flutopfer des diesjährigen Jahrhunderthochwassers gebacken haben. Am 26. Juni wurden die Backwerke in der Pause stückweise verkauft – und gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Flutopferhilfe: 4000 Euro für Fischerdorfer Grundschüler und Feuerwehr
Schulfamilie der Realschule Regen spendet stolzen Betrag – Geld geht an zwei hochwassergeschädigte Gruppen

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Fischerdorf/Regen - „Kimmt jetzt wieder das Wasser?“ Bang schaut der Deggendorfer Grundschüler aus dem Klassenzimmerfenster auf die fallenden Regentropfen. Es ist nur ein normaler Sommerregen, aber die Erinnerungen an die erst kürzlich hereingebrochene Jahrhundertflut sind noch nah und die Angst vor den Wassermassen ist groß.
Stinkende, glänzend braune Brühe, herausragende Hausdächer und Baumwipfel, herumschwimmende Autos mit geöffneten Heckklappen – jeder kann sich sicher noch deutlich an die surreal wirkenden Schreckensbilder aus Fischerdorf während des Jahrhunderthochwassers im Mai und Juni dieses Jahres erinnern. Tausende Menschen, darunter unzählige Familien mit Kindern, waren und sind Opfer der Flut und leiden auch Wochen danach noch unter den Folgen: Häuser und Wohnungen, die aufwendig renoviert werden oder sogar abgerissen werden müssen, stinkende und verschlammte Gärten, zerstörter Hausrat, Schul- und Spielsachen nur noch mit Schrottwert. Viele der Betroffenen wohnen immer noch in Ausweichquartieren bei Freunden und Verwandten. Aufgrund des anfänglich von Behördenseite unterschätzten  und unvorstellbar raschen Anstiegs des Flutpegels wurden viele Fischerdorfer von den Wassermassen dieses Ausmaßes mehr oder weniger überrascht und konnten sogar alltägliche lebensnotwendige Dinge wie Kleidung nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen. Es fehlt an allen Ecken und Enden.

Nachhaltige Ernährung = Essen für die Zukunft!
Aktion an der Realschule Regen für Siebtklässler – Lernzirkel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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Nachhaltig essen – was bringt`s? Die Antworten auf diese Frage lieferte vergangene Woche ein Lernzirkel des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Regen. Dessen Mitarbeiterin Christine Seidl hatte sieben aufwändige, sehr anschauliche und abwechslungsreich gestaltete Stationen aufgebaut. An diesen haben sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe der Realschule Regen im Rahmen des Faches Haushalt und Ernährung (HE) zu der Thematik informiert. Die Organisatorinnen und HE-Lehrerinnen Maria Raith und Margit Schiller erklären ihr Anliegen: „Ziel ist es, die Schüler zum Nachdenken anzuregen und zu  bewusstem Verbraucherverhalten hinzuführen, wie z.B. zu regionalem und saisonalem Einkauf, zu vermehrtem Genuss von Bio- und Fairtrade-Produkten, zu maßvollem Fleischverzehr und einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.“

Außenanlagen werden für 140 000 Euro aufgehübscht
Vier Varianten zur Wahl, Sparversion beschlossen -
Baustopp kostet 200 000 Euro


(Bayerwald-Bote) Im Zuge der Generalsanierung des Altbaus der Siegfried-von-Vegesack-Realschule werden auch die Außenanlagen rund um die Schule neu gestaltet. In der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses des Kreistags hat Planer Hans Nicklas von der Architekturschmiede (Kirchdorf) vier verschiedene Varianten vorgestellt. Letztlich entschied sich das Gremium für die „Sparversion“, für die Kosten in Höhe von 140 000 Euro veranschlagt sind.
Nicklas blickte zurück auf erste Planungen für die Außenanlagen aus dem Jahr 1999, 2010 seien diese überarbeitet worden. Eine Busbucht kam hinzu, die Verlängerung des Gehwegs, die zusammen mit der Neugestaltung des Grünbereichs 160 000 Euro kosten sollte, 130 000 Euro davon waren für die Grünanlagen vorgesehen. Diese erste Variante sei aber überholt.
Taube Finger, wenig Sicht: So fühlt sich Altsein an
Zum Schluss des Projekts „Hand in Hand“ probierten Realschülerinnen den Simulationsanzug aus

hand in hand

(Bayerwald-Bote) Ob das gutgeht? Regina hebt mit zittriger Hand das Glas vom Tisch. Sie will trinken, aber das Zucken ist zu stark. Jeden Moment kann eine Ladung Wasser übers T-Shirt schwappen. Das hat etwas von Slapstick, Regina muss ebenso lachen wie ihre Mitschülerinnen. Und sie haben ja auch gut lachen: Im Nu hat die Siebtklässlerin den Stoffhandschuh mit den dünnen Kabeln abgestreift, der Strom ist abgestellt. Reginas Hand ist wieder ruhig, wie die Hand einer kerngesunden 15-Jährigen eben.
„Bye bye Schui“
114 Absolventen verlassen die Realschule
(siehe auch Bildergalerie)

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(Bayerwald-Bote) 114 Schülerinnen und Schüler der Siegfried-von-Vegesack-Realschule haben am Freitag ihr Zeugnis der Mittleren Reife erhalten. „13 der Schüler haben nicht nur ihren Abschluss gemacht, sondern Hervorragendes geleistet“, lobte Konrektorin Simone Üblacker die Absolventen, die bei ihrer Abschlussnote eine Eins vor dem Komma schafften. Viele Gäste feierten mit den Absolventen und ihren Familien in der Schulaula. Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Vertreter der benachbarten Schulen und auch viele ehemalige Lehrer der Realschule. Stellvertretender Landrat Willi Killinger begrüßte die Schüler mit den Worten Goethes „Man beendet nur, was vollendet ist.“ Killinger sprach von einem Tag der Rückschau und des Dankes an Eltern und Lehrer. Doch vor allem sei es ein Tag, an dem ein neuer Weg beginnt: Manche machen eine Ausbildung, andere haben noch nicht genug vom Lernen, manche bleiben hier und manche ziehen weg. „Ich bitte Sie nur darum, vergessen Sie ihre Wurzeln und ihre Heimat nicht.“ „Stellt mutig die Weichen, dann könnt ihr viel erreichen“, Josef Weiß, 3. Bürgermeister der Stadt Regen, richtete das Wort in Form eines Gedichtes an die Absolventen und erntete für seinen Schlusssatz großen Applaus: „Lasst es heut‘ kracha.“. Zur Einstimmung spielte die Volksmusikgruppe (Ilona Koppitz, Dieter Gewiese, Michael Kraus, Michael Pledl, Michael Artmann) die Polka „Dorffest in Böhmen“.


Ein Raubein im Priestergewand
Realschul-Theatertruppe beweist: „Don Camillo und Peppone“ funktioniert auch auf Bairisch
(siehe auch Bildergalerie)

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(Bayerwald-Bote) Die große Politik in einer kleinen Stadt, ein selbstbewusster Pfarrer und ein ebenso selbstbewusster Bürgermeister, Zank im Stadtrat und die liebe Not mit dem fehlenden Geld - geht’s hier etwa um eine gewisse Kreisstadt im Bayerischen Wald? Ähnlichkeiten sind, wenn es nach den Theaterspielern der Regener Realschule geht, keineswegs zufällig, tatsächlich aber spielt das diesjährige Theaterstück der Bühnen-Truppe rund um Lehrerin Manuela Hilmer im Italien der 50er Jahre. Und „Don Camillo und Peppone“ erwies sich in den beiden Vorstellungen am Freitag und am Samstag als kurzweiliger Komödien-Stoff, der sich hervorragend ins bayerische Bauerntheater übertragen ließ.

46 Schulmannschaften suchten ihre Kreis-Besten in der Leichtathletik

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(Bayerwlad-Bote) Im Bayerwaldstadion waren 46 Mannschaften mit rund 400 Schülern aus zwei Gymnasien, drei Real- und sechs Mittelschulen des Landkreises in den Wettstreit getreten. Die Organisation lag in Händen der Realschule Regen unter Federführung von Thomas Brandl und Stefan Hafner.

Don Camillo auf gut Bairisch
Theateraufführung an der Realschule Regen

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(Bayerwald-Bote) In der Aula der Realschule Regen gehen zwei Jugendliche aufeinander los, ein dritter greift ein und kann die beiden trennen. Die anwesende Lehrerin Manuela Hilmer sieht nur zu. Das liegt daran, dass alles nur gespielt ist. Die Schüler proben für ihr neues Theaterstück „Don Camillo und Peppone“. Obwohl die Handlung im Italien der 1950er Jahre spielt, handelt es sich in der Regener Realschul-Inszenierung um ein „bayerisch-italienisches Stück“, so die Leiterin der Theatergruppe, Manuela Hilmer. Es finden sich nämlich viele Anspielungen auf den Bayerwald und speziell auf die Stadt Regen.

Abschluss - und dann?
Von der Ausbildung bis zum Auslandsjahr - Schüler planen ihre Zukunft

(Bayerwald-Bote) Monatelang haben sie über mathematischen Formeln gebrütet, Vokabeln gelernt und sich wichtige Daten eingeprägt. Nun halten viele Gymnasiasten, Mittel- und Realschüler ihr Abschlusszeugnis in den Händen. Doch was kommt jetzt? Nach dem Schulabschluss haben viele die Qual der Wahl, wie sie ihre Zukunft weiter gestalten möchten. Ob nun eine Ausbildung, eine weiterführende Schule, Studium oder erst einmal ein Jahr Pause, die Schüler haben vielfältige Möglichkeiten.

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Sie war die erste Rektorin der Realschule Regen
Martha Jung feierte 90. Geburtstag

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(Bayerwald-Bote) Es muss schon eine besondere Pädagogin sein, wenn zum 90. Geburtstag ehemalige Schüler zu Besuch kommen, deren Schulzeit schon mehr als ein halbes Jahrhundert zurückliegt. Martha Jung ist diese Pädagogin, die jetzt den 90. Geburtstag in ihrem Haus in der Bärndorfer Straße feiern konnte. Von 1975 bis 1985 war sie die Rektorin der heutigen Siegfried-von-Vegesack-Realschule in Regen. Eine hellwache Rektorin war sie, eine die es nicht nur mit den Schülern und den Kollegen gut verstand, sondern auch mit dem Kultusministerium. Mit Charme habe sie vieles erreicht, erinnert sich eine ehemalige Mitarbeiterin Jungs.

Ein Spitzenjahrgang verlässt die Realschule
102 Absolventen verabschieden sich von der Siegfried-von-Vegesack Realschule -24 von ihnen mit einem Einser-Schnitt

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(Bayerwald-Bote) „Allegria hoy estoy aqui!“, Die Freude ist heute hier! Mit diesen Worten eröffnete Rektor Rudi Feitz am vergangenen Freitag den letzten Tag der 102 Absolventen an der Regener Realschule: Den der Abschlussfeier. „Ihr wart ein guter Jahrgang!“, lobte Feitz die Absolventen. 24 Schüler bekamen von der Fördervereins-Vorsitzenden Sigrid Schiller-Bauer ein Geschenk als besondere Auszeichnung für ihren Einser-Schnitt überreicht.
Herausragend war Michael Seidl, der mit einem Schnitt von 1,0 nicht mehr zu unterbieten war. Doch nicht nur die schulischen Leistungen wurden hervorgehoben. Auch der Fleiß und das Engagement in Schülerzeitung, Tanzgruppe, Theatergruppe oder als Hausaufgabentutor würdigte der Schulleiter. Denn diese außerschulischen Aktivitäten machten den Schulalltag lebendig. „So ist es nicht verwunderlich, dass jeder von euch untergekommen ist“, sagte Rektor Rudi Feitz stolz.

Leichtathletik der Schulen
Rund 330 Schüler im Regener Stadion - Kevin Schötz sprintet 100 m in 11,70 Sekunden - Marina Baumann einzige Doppelsiegerin

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Mit drei 1. Plätzen war die Realschule Viechtach das erfolgreichste „Lerninstitut“ beim Kreisentscheid im Leichtathletik-B-Programm der Schulen (ca. 330 Teilnehmer) im Bayerwaldstadion. Auch in den Disziplinen stellten die Viechtacher die meisten Sieger.

Das Dirndl macht die Präsentation perfekt
Realschülerinnen stellten ihr Bodenmais-Tourismus-Projekt vor

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Auch die Corporate Identity stimmt: Die Klasse 9C der Siegfried-von-Vegesack-Realschule im Dirndl zusammen mit ihren betreuenden Lehrern (hinten von links) Elisabeth Brunner-Köhler, Christiane Harant und Josef Brem. Nicht im Bild ist Roland Döringer.

(Bayerwald-Bote) Die Klasse 9C der Siegfried-von-Vegesack-Realschule Regen hat jetzt die Ergebnisse ihres Projekts zum Thema „Tourismus in Bodenmais“ präsentiert. Diese knapp einstündige Vorstellung bildete den Schlusspunkt eines fächerübergreifenden Unterrichtsmodells, für das die 21 Schülerinnen im April dieses Jahres zwei Tage in Bodenmais verbrachten, um möglichst viele Informationen zu ihrem Thema einzuholen.
Zu diesem Zweck besuchten die Jugendlichen sowohl touristische Einrichtungen als auch Pensionen und Hotels sowie Vertreter der Gastronomie. Zudem führten sie im örtlichen Kindergarten und in der Grund- und Hauptschule Interviews zum Gebrauch des Dialekts, um herauszufinden, inwiefern die Kinder typische, teilweise auch ältere Wörter der Region kennen bzw. aktiv benutzen.

Richter Adam und der ausg’schamte Bauernlackl
Theatergruppe der Regener Realschule bringt den „Zerbrochenen Krug“ auf Bairisch auf die Bühne

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(Bayerwald-Bote) Sie sind durchaus verratscht, sehr leicht reizbar, scheinheilig und haben einen ausgeprägten Hang zu allerlei Schimpfwörtern - die Charaktere im Regener „Zerbrochenen Krug“. Das Stück hatte sich in diesem Jahr die Theatergruppe der Siegfried-von-Vegesack-Realschule vorgenommen. „Genau so ist die Originalfassung Heinrich von Kleist, nur eben nicht auf Bairisch“, erklärte Lehrerin Manuela Hilmer vor der Premiere .
Dann sahen die Besucher eine altbayrisch eingerichtete Stube mit einem Kruzifix, einem Bierkrug und einem Schneuztuch. Der Regener Dorfrichter Adam, ein kahlköpfiger, übel zugerichteter und hinkender Mann, wird morgens sehr unsanft von seinen Mägden (Laura Arbinger, Saranda Shala, Angelina Schaffer) und seinem Hausangestellten (Lukas Bauer) aus dem Schlaf gerissen. „Mei des is ja ein grauslicher Anblick. Ham Sie die Wunden scha gseng?“, fragen sie neugierig.

„Cool, ich hab’ einen Neologismus gefunden!“
Mit Deutsch begannen die Abschlussprüfungen - 102 Prüflinge

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Volle Konzentration, auch nach vier Stunden: 102 Realschüler schrieben gestern in der Turnhalle ihre Deutsch-Prüfungen

(Bayerwald-Bote) „Was hast du genommen?“, „Echt, die Kurzgeschichte? Die hab’ ich überhaupt nicht kapiert“, „Voll cool, da hab’ ich gleich einen Neologismus gefunden!“, „Ich bin so froh, dass das rum ist“ - es ist ein wildes Stimmengewirr, leicht aufgekratzt und mit einer großen Prise Erleichterung gewürzt, das um kurz nach 12 Uhr durch die Turnhalle der Regener Realschule schwirrt.
Stickig ist es hier, aber wenigstens nicht allzu heiß. „Zum Glück ist es heute nicht so warm draußen“, sagt Schulleiter Rudolf Feitz. Sonst wären die 102 Zehntklässler, die gerade den ersten Teil ihrer Abschlussprüfungen zur Mittleren Reife hinter sich gebracht haben, wohl noch mehr ins Schwitzen geraten. Denn vier Stunden Deutsch-Prüfung, die mit ihnen gestern knapp 40 000 Realschüler in Bayern bewältigen mussten, ist auch so eine Herausforderung.

Regens Realschullehrer spielen
bestes Tennis im Bezirk

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Zufriedene Mienen (v.l.): Thomas Brandl, Simone Üblacker, Sebastian Eibner, Vorstand TC Regen Ossi Fischer und Dieter Gewiese.

 
Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten (das Turnier musste aufgrund der Witterung um eine Woche verschoben werden) konnte wieder ein Tennisturnier für niederbayerische Realschullehrer durchgeführt werden. Vier Realschul-Mannschaften aus dem Bezirk trafen sich dabei auf der Anlage des TC Regen zum Kräftevergleich.
Bei kühlen Temperaturen waren die Spiele zwischen den Mannschaften aus Regen, Abensberg und Landau teilweise hart umkämpft. Jeder Spieler hatte ein Einzel und ein Doppel zu absolvieren, wobei in jeder Mannschaft mindestens eine Frau antreten musste.

Die Bilder vom Abschlussball 2010 sind in der Bilder-Galerie eingestellt

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Festlicher Abschied von der „oidn Hütt’n“
117 Zehntklassler der Regener Realschule durften am Freitag ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen
(siehe auch Bildergalerie)


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19 Absolventinnen und Absolventen mit einer Eins vor dem Komma konnte Schulleiter Rudi Feitz präsentieren. Ganz links die beiden Spitzenreiterinnen Julia Brem (Bodenmais, 1,0) und Verena Hagengruber (Regen, 1,25). Ebenfalls auf 1,25 war Michael Neumeier gekommen.
 

 

(Bayerwald- Bote) 117 Schülerinnen und Schüler der Regener Siegfried-von-Vegesack-Realschule haben am Freitagabend ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen. Sage und schreibe 19 von ihnen hatten in der Gesamtnote eine Eins vor dem Komma stehen - für sie gab es zum Zeugnis noch ein eigenes Geschenk, das der Elternbeirat gestiftet hatte. Schulbeste war Julia Brem aus Bodenmais mit einer glatten 1,0 im Zeugnis.

Auf dem Stundenplan: Europa
Europaabgeordneter Manfred Weber zu Besuch an der Realschule Regen

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„Welche Aufgaben hat ein EU-Abgeordneter? Welche Staaten sollen noch in die EU aufgenommen werden? Wer zahlt eigentlich die Griechenlandhilfe und ist Deutschland nicht auch schon viel zu hoch verschuldet? Verdienen Politiker zu viel?“ Diese und weitere Fragen stellte die erfreulich interessierten und aufmerksamen Schüler der Regener Siegfried-von-Vegesack-Realschule im Rahmen eines Projekttages mit dem Europaabgeordneten Manfred Weber. Die Gelegenheit galt es zu nutzen, denn wann hat man schon einen Europa Abgeordneten in der Schule?

Wenn der Boandlkramer mit dem Gras-Ober gedupft wird
Schulspielgruppe der Regener Realschule begeistert gut 700 Zuschauer - Überragende Schauspiel-Leistungen der Schüler
(siehe auch Bildergalerie)

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(Bayerwald- Bote) Der Andrang war riesig, beim Schultheater an der Regener Siegfried-von-Vegesack-Realschule: Mehr als 700 Besucher kamen am Freitag- und Samstagabend in die Aula, um das neueste Stück der Schulspielgruppe zu sehen. Bereut hat den Theaterbesuch wohl niemand. Ganz im Gegenteil. Wer die Geschichte vom „Brandtner Kasper und dem ewig’n Leben“ nicht gesehen hat, hat etwas versäumt. Die jungen Schauspieler boten ihren Besuchern zwei Stunden amüsanten und unterhaltsamen Theatergenuss.

„Biathlon kennenlernen“ an der Realschule Regen
(siehe auch Bildergalerie)

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„Moch ma des jetzt jeden Montag? Bitte Herr Raster kinnans des no amoi organisieren!!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich die Klasse 6A von Herrn Schneider, dem Initiator des Projekts „Biathlon kennenlernen!“.

Ausgerüstet mit Helmen, Inlinern und einer Portion Neugier machten sich 25 Schüler im Rahmen des erweiterten Basissportunterrichts an einem Montagnachmittag auf zur Hohenzollern-Biathlonanlage im Landesleistungszentrum Arbersee/Rastbüchl.

Nach sechs Jahren Realschule wird alles anders
(siehe auch Bildergalerie)

Gestern wurden 90 Absolventen der Regener Realschule verabschiedet - Fabian Wimmer Jahrgangsbester mit Note 1,18

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(Bayerwald- Bote)
Die Zehntklässler der Regener Siegfried-von-Vegesack-Realschule haben gestern ihre Abschlusszeugnisse bekommen. Nach einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche fand in der Schulaula die Zeugnisverleihung statt. Moderator der Feier war der stellv. Schulleiter Joachim Schmitt, der für den erkrankten Rektor Rudi Feitz einsprang.

Kreisentscheid der Schulen im Bayerwald-Stadion
(siehe auch Bildergalerie)

- 53 Mannschaften wetteifern um Punkte in Lauf-, Spring- und Wurfdisziplinen

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(Bayerwald- Bote) Drei der sechs Mannschaftstitel bei den Schulsport-Kreismeisterschaften in der Leichtathletik (B-Programm) schnappte sich die Staatliche Realschule Viechtach. Die Burschen II und III sowie die Mädchen III gaben der Konkurrenz das Nachsehen. Zweimal lag das Gymnasium Zwiesel (Mädchen II und IV) vorne, bei den Buben IV durfte die Siegfried-von-Vegesack Realschule Regen die Meisterschaft bejubeln.

Flamenco, Fußball und Flaneure
(siehe auch Bildergalerie)
 

200 Schüler der Regener Realschule nehmen Besucher mit auf ihre „Reise durch Europa

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(Bayerwald- Bote) Tänze, Theater, Texte und vieles mehr hatten gut 200 Realschüler in den vergangenen Wochen mit ihren Lehrern in der Freizeit für die Schulaufführung gepaukt. Und ihre Mühe hat sich gelohnt: Etwa 700 Besucher ließen sich am Wochenende in der Aula der Siegfried-von-Vegesack-Realschule von den Buben und Mädchen zu einer kurzweiligen und abwechslungsreichen „Reise durch Europa“ entführen. Beide Aufführungen waren nahezu ausverkauft, die Schüler wurden für ihre Darbietungen mit kräftigem Beifall gefeiert.

Ethikschüler im Einsatz

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„Grau ist alle Theorie“ – dies gilt auch für das Thema Armut, das in den letzten Stunden im Ethikunterricht behandelt wurde. Anhand von Arbeitsblättern, einem Vortrag von Herrn Reiser von der ARGE und einem Rollenspiel hatten sich die Schülerinnen und Schüler bereits mit den Ursachen und Folgen von Armut sowie mit möglichen Gegenmaßnahmen auseinander gesetzt. Doch welche konkreten Hilfsangebote es an unserem Schulort für Menschen mit geringem Einkommen gibt, zeigte ihnen erst ihr Einsatz bei der „Regener Tafel“. Am Montag, den 6. Juli und am Freitag, den 10. Juli besuchte jeweils eine Gruppe den Tafel-Laden in der Bärndorferstraße und half bei der Vorbereitung und dem Verkauf der gespendeten Lebensmittel mit.

           Abschlussball 2009
           (siehe Bildergalerie)

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(Bayerwald- Bote) Gleich nach den Osterferien hat in der Siegfried-von-Vegesack Realschule Regen ein neues Wahlfach begonnen, bei dem es nur um Bewegung ging, ums Tanzen. Die Lehrerinnen Ilona Koppitz und Silke Hilgart-Moser, beide begeisterte Tänzerinnen, hatten dieses Schuljahr den Tanzkurs für die Abschlussklassen selbst durchgeführt. Einmal wöchentlich lernten die Schulabgänger die Regeln des Tanzens, vom richtigen Auffordern der Tanzpartnerin bis hin zu Tanzfiguren.
Mit Eifer „ertanzten“ sich die 95 Schüler nach und nach den langsamen und den Wienerwalzer, Tango, Cha-Cha-Cha und Discofox, und die Rumba, aber auch Tänze, die man bei uns unbedingt können soll, wie die Polka und den Boarischn.

Sirtaki im Stockfinstern

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(Bayerwald- Bote)Die Botschaft aus dem CD-Player ist unmissverständlich: „Irgendwann bleib i dann dort“ , versichern STS. Vom süßen Nichtstun ist in diesem Lied die Rede - doch davon können Schauspieler, Tänzer und Musiker der Siegfried-von-Vegesack-Realschule zur Zeit nur träumen.

„Heilige oder Heldin des Alltags“

- Eine Mutter und ihre Kinder -

kopie von helden des altags

 

Frau Kristina Falter, Studentin für das Lehramt an Realschulen (Englisch, kath. Religion) an der Universität Passau, hat sich in Zusammenarbeit mit der Klasse 6 c und dem Religionslehrer Michael Berger zum Ziel gesetzt, in unserer Region Heilige des Alltags zu finden und über sie zu berichten. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein Seminar unter der Leitung von Professor Dr. Mendl (Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Passau).

Realschüler brüten über Sinus und Kosinus

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(Bayerwald- Bote) Den größten Teil ihres Abschlussprüfungs-Marathons haben die 93 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule hinter sich. Von 8.30 bis 11 Uhr schwitzten sie gestern in der Turnhalle über den Mathematikaufgaben.

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